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Tipps und Infos für Tagespflegepersonen

4. Tipps für die Praxis - j. Welchen Fußboden sollte man für das Kinderzimmer wählen?
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Tipps und Infos für Tagespflegepersonen
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j. Welchen Fußboden sollte man für das Kinderzimmer wählen?
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Auf dem Kinderzimmer-Boden verbringt das Kind spätestens im Krabbelalter einen Großteil seiner Zeit. Es rutscht, rollt, spielt und macht seine ersten Schritte. Eltern wünschen sich daher einen strapazierfähigen und pflegeleichten Bodenbelag im Kinderzimmer. Doch welchen Boden sollte man auslegen, um auch die Gesundheit des Kindes zu schützen?

Ein natürlicher Bodenbelag ist die erste Wahl für das Kinderzimmer. Massivholzdielen oder Parkett mit einer geölten Oberfläche schaffen ein angenehmes Raumklima und wirken antistatisch. So sammelt sich weniger Staub, den das Kind sonst einatmen könnte. Zur Reinigung lassen sich solche Böden einfach feucht wischen. Sie sind im Falle einer Beschädigung auch leicht zu reparieren, denn sie können abgeschliffen werden. Bei guter Pflege sind sie also extrem langlebig. Besonders empfehlenswert sind Böden aus Eiche oder Buche. Wird auf eine Versiegelung verzichtet, können auch keine Schadstoffe wie Lösungsmittel oder Formaldehyd aus den Versiegelungslacken ausdünsten. Genau diese Ausdünstungen sind nämlich eine große Gefahr für Kinder, die sich nicht nur in unmittelbarer Nähe zum Boden aufhalten, sondern deren Organismus auch sehr anfällig für Gifte ist.

Ebenjene Gifte finden sich leider in den meisten PVC-Belägen - damit sie über lange Zeit elastisch bleiben, werden ihnen große Mengen an Weichmachern zugesetzt. Meist wird dafür DEHP (Diethylhexylphthalat) verwendet. Ist der Körper diesem Stoff über längere Zeit ausgesetzt, kann dies zu Schädigungen an Leber und Niere führen. In Tierversuchen hat sich DEHP als krebserregend gezeigt, ebenso wurde eine hormonähnliche Wirkung nachgewiesen. Das bedeutet dass der Stoff gegen die männlichen Hormone wirkt und die Hoden schädigen kann. Im Erwachsenenalter kann dies eine verminderte Anzahl lebensfähiger Spermien und damit eine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit bedeuten. Problematisch an PVC-Belägen ist vor allem, dass die Weichmacher über Jahre hinweg ausgedünstet werden. Ist kein Weichmacher mehr vorhanden, sind die Beläge aufgrund von Sprödigkeit und Brüchigkeit auch nicht mehr verwendbar.

Auch Teppiche können diese Gefahr in sich bergen. Aus ihrem Schaumrücken dünstet oft Vinylchlorid aus. Hierbei handelt es sich um einen krebserregenden Stoff. Die Rückenbeschichtungen von Teppichböden gasen in der ersten Zeit Styrol-Butadien aus. Die krebsverursachende Wirkung von Butadien ist nachgewiesen, bei Styrol wird sie vermutet. Auch Teppichkleber dünstet aus, besonders wenn der Boden durch einen Fußbodenheizung aufgeheizt wird. Teppiche aus Kunstfasern laden sich elektrostatisch auf, während Teppiche aus Naturfasern oft mit Pyrethroiden mottensicher gemacht werden. Für Teppiche gilt also: Sie sind nur mit entsprechenden Siegeln eine gute Wahl für das Kinderzimmer.

Weitere Informationen:

Externer Link zu:http://www.schadstoffmessungen.de/schadstoffe/schadstoffinfos.html Auflistung möglicher Schadstoffe und ihre Folgen

Externer Link zu:http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/weichmacher Mehr Informationen über Weichmacher