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Tipps und Infos für Eltern

1. Möglichkeiten der Betreuung - Mütterteams
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Mütterteams - Entlastung durch gegenseitige Kinderbetreuung

Ein neuer Trend soll Mütter im Alltag bei der Betreuung der Kinder entlasten. Mit sogenannten Mütterteams soll jede Frau hin und wieder ihre Kinder an andere Mütter abgeben und sich so vom Alltagsstress erholen können.

Alltag mit Kindern geht mit großer Belastung einher

Der Alltag mit dem eigenen Nachwuchs kann sehr anstrengend sein, zumal gerade die kleinen Kinder ständig einen Spielgefährten suchen und ungeteilte Aufmerksamkeit fordern. Permanent schallt der Ruf "Maaamaaa" durchs Haus und ehe man sich umgedreht hat bricht eine Vase zu Boden, der Esszimmertisch wird mit Marmelade bekleckert oder es wird pausenlos geschrien. Auch hinsichtlich der Schlafenszeit haben die Kids oft eine ganz andere Vorstellung: Da laufen sie ständig zur Toilette, bekommen Hunger und Durst oder vermissen ihr Kuscheltier. Als Mutter muss man da immer funktionieren und die Konzentration sowie Geduld hoch halten. Dabei gelangen Mütter jedoch manchmal an einen Punkt, an dem sie einfach nicht mehr können und ihnen alles über den Kopf wächst. Gerne würden sie sich einfach mal für einen Tag eine Auszeit nehmen. Mit den Mütterteams ist dies nun möglich und zwar ohne schlechtes Gewissen.

Was unter einem Mütterteam zu verstehen ist

Die Idee hinter diesen Mütterteams ist recht einfach: Mütter tun sich zusammen und bilden eine Gruppe. Jede Mutter kann sich regelmäßig einen Tag Ruhe gönnen und den eigenen Nachwuchs von einer anderen Mutter der Müttergruppe betreuen lassen. Auf diese Weise ist es möglich, ganz ohne Stress ein Buch zu lesen, zu duschen oder Shoppen zu gehen. Dabei sind sich die Mütter zumeist nicht völlig unbekannt. Viele kennen sich aus der Krabbelgruppe, der Nachbarschaft oder treffen sich regelmäßig beim Einkaufen.

Bei einem Mütterteam handelt es sich:

• um einen privaten Zusammenschluss von Müttern
• die gemeinsam die Betreuung der eigenen Kinder organisiert
• sich gegenseitig durch regelmäßige kinderfreie Zeiten entlasten
• und hierzu Treffen frei planen und gestalten.
(Quelle: Externer Link zu:http://www.windeln.de/magazin/kleinkind/kindergarten-kita/muetterteams.html www.windeln.de)

Was Beteiligte bei der Gründung eines Mütterteams beachten sollten

Theoretisch ist es jedem möglich, gemeinsam mit anderen Müttern ein Mütterteam zu gründen. Viele Gleichgesinnte finden sich überall dort, wo Mütter zusammentreffen, z.B. in der Krabbelgruppe, auf dem Spielplatz, beim Babyschwimmen oder beim Kinderarzt. Zudem bieten sich Flyer und Aushänge an. In einer gemütlichen, ungezwungenen Runde können die Mütter dann ihre Ideen, Ansichten und Vorstellungen austauschen und im Idealfall ein Mütterteam bilden.

Erfolgversprechend ist ein solches Vorhaben zumeist nur unter bestimmten Voraussetzungen. Sinnvoll ist es etwa, wenn die betreuenden Mütter eines Teams nicht weit voneinander entfernt wohnen. Die anwesende Mutter muss zudem in der Lage sein, jedes einzelne Kind individuell betreuen zu können. Muss sie sich um zu viele Kinder gleichzeitig kümmern, so kann sich schnell eine Überforderung einstellen. Im Idealfall besteht das Team aus mehreren Müttern, so dass man nicht ständig auf ein und dieselbe Person angewiesen ist. Essentiell ist auch das Vertrauen untereinander. Schließlich möchte man sein Kind in fürsorgliche Hände wissen. Ein solches Mütterteam stellt die Beteiligten auch organisatorisch vor einer Herausforderung. Man muss nämlich Rücksicht auf die jeweilige Wohnsituation nehmen und klären, wann jede Mutter Zeit hat. Auch die Gestaltung dieser "Obhutszeit" will genauer definiert sein. Eventuell muss man je nach Alter des Kindes auf dessen besondere Bedürfnisse eingehen.

Vor- und Nachteile von Mütterteams

Ein Mütterteam kann eine gute und kostengünstige Alternative zu Kindereinrichtungen darstellen. Zudem verbringt das Kind seine Zeit in einer vertrauenswürdigen Umgebung und genießt eine gute Betreuung. Die Flexibilität sowie Entscheidungsfreiheit sind weitere positive Argumente für die Bildung eines Mütterteams. Muss etwa ein dringender Termin wahrgenommen werden, so kann sich die eine Mutter zwecks Kinderbetreuung an die andere wenden. Im gemeinsamen Gespräch können die Mütter zudem gegenseitig von den eigenen Erfahrungen profitieren. Demgegenüber kann als Nachteil die Eigenverantwortlichkeit stehen. Denn bei lediglich sporadisch stattfindenden Treffen kann ein solches Team als überflüssig angesehen werden und sich auflösen. Darüber hinaus müssen sich die Beteiligten als zuverlässig erweisen und Differenzen schnell ausräumen können. Statt der Gründung eines eigenen Teams, können sich Mütter auch an bereits bestehende Mütterteams wenden. Einige Team werden etwa von Kircheneinrichtungen unterstützt.

Mütterteams stellen, wenn vernünftig geplant, eine sinnvolle Alternative zur Kita-Betreuung dar. Vor allem dann, wenn der ersehnte Platz länger auf sich warten lässt. Weitere Betreuungsmöglichkeiten beschreiben die folgenden Infobeiträge.

Externer Email-Link zu:httphttp://www.swr3.de/info/magazin/Alternativen-zur-KITA-Betreuung/-/id=241228/did=2258226/yj13yz/

Externer Email-Link zu:httphttp://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/Alternative-zum-Kita-Platz;art690,810525