Impressum AGB Kontakt Über uns Partner Hilfe
Das Portal für Kindertagespflege
Home
Tagespflegezentrale
Betreuungsstellen-Angebote Betreuungsstellen-Gesuche
Termine & Veranstaltungen
Tipps & Infos
Neues zur Tagespflege
Mit Kindern leben
Mitreden
Mein Laufstall
Mitglied werden
Anmelden
Link: Neues zur Tagespflege

Tipps und Infos für Eltern

4. Rechtliches & Finanzen - a) Betreuungs- und Pflegekosten
 title=
Tipps und Infos für Eltern
a) Betreuungs- und Pflegekosten
b) Betreuungskosten steuerlich absetzen
c) Arbeitgeberzuschuss Betreuungskosten
d) Kinderkrankengeld
e) Kredite
Mitglieder dürfen gerne Fragen an das Laufstallteam schicken.
Melden Sie sich hierfür bitte an
 title=
Für die Betreuung Ihres Kindes zahlen Sie der Tagesmutter oder dem Tagesvater ein Honorar für die Betreuungsleistung sowie einen Beitrag zu den Pflegekosten, die der Tagespflegeperson entstehen. Wenn die Betreuung nicht öffentlich gefördert wird, vereinbaren Sie diese Beträge im Betreuungsvertrag (siehe Vertragliches) und zahlen Sie direkt an die Tagespflegeperson. Die Betreuungskosten können Sie steuerlich absetzen (siehe Betreuungskosten steuerlich absetzen), nicht jedoch die Pflegekosten, da Ihnen diese auch entstünden, wenn Sie Ihr Kind selbst betreuten. Im Gegensatz dazu muss die Tagespflegeperson auch die Pflegekosten als Einnahmen verbuchen.

Öffentliche Förderung des betreuten Kindes
Erfüllen Sie als Eltern die Bedingungen für eine staatliche Förderung ihres Kindes laut Externer Link zu:http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__24.html  § 24 SGB-VIII, zahlen Sie einen Elternanteil an das Jugendamt, welches dann das Betreuungsentgelt an die Tagespflegeeltern zahlt. Im Elternanteil, der sich nach der Höhe Ihres Einkommens richtet, ist normalerweise auch das Pflegegeld je nach kommunalem Vergütungssystem ganz oder teilweise enthalten. Das Jugendamt erstattet den Tagespflegepersonen die Sachleistungen zumeist in einer festgelegten Pauschale. Decken die vom Jugendamt gewährten Geldleistungen nicht die Kosten einer bedarfsgerechten Betreuung, ist zu klären, ob eine private Zuzahlung durch die Eltern möglich ist. Denn anders als bei einer rein privaten Betreuung wird der staatliche Fördersatz von den Kommunen vorgegeben. Die kommunalen Vergütungssysteme sind bundesweit völlig verschieden, so dass die Stundensätze, die die Tagespflegeperson erhält, von Ort zu Ort sehr stark variieren können. Manche Tagespflegeperson, deren Arbeit durch zu niedrige Fördersätze nicht wirtschaftlich ist, wird daher private Betreuungsverhältnisse bevorzugen, wenn es nicht die Möglichkeit einer Zuzahlung durch die Eltern gibt.

Private Zuzahlung durch die Eltern
Die Bestimmungen zu einer Zuzahlung durch die Eltern werden kommunal sehr unterschiedlich gehandhabt. Eine generelle bundesweite Regelung gibt es nicht. Werden Privatvereinbarungen zwischen Eltern und Tageseltern grundsätzlich untersagt (vielleicht sogar unter eidesstattlicher Erklärung), so kann dies ausschließlich nur für den Zeitraum des Förderbedarfs der Eltern (Externer Link zu:http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__24.html  § 24 SGB-VIII) geschehen. Liegt zum Beispiel ein Anspruch von 15 Betreuungsstunden vor, die sich auf drei Tage verteilen, können Sie darüber hinausgehende Betreuungsleistungen privat bezahlen ebenso wie die dann anfallenden Sachaufwendungen.
Duldet das Jugendamt private Zuzahlungen und ist es Ihnen wert, diese für die Tagespflegeperson Ihrer Wahl zu leisten, müssen Sie gemeinsam vereinbaren, wie sich der Privatanteil auf die Betreuungs- (Honorar) und Sachleistungen aufteilt. Sie erhalten von Tagesmutter oder -vater eine entsprechende Rechnung.

Mit unserem praktischen Rechner können Tagespflegepersonen ganz einfach realistische monatliche Betreuungspauschalen berechnen. Damit Sie sich als Eltern einen Überblick über die Kosten verschaffen können, die für eine Betreuung ungefähr auf Sie zukommen, haben wir hier die Links zu den Rechnern auch für Sie platziert:

Pauschalrechner: Betreuungskosten
Pauschalrechner: Pflegekosten