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Voraussetzungen eines Reitstalls
Ich würde auf jeden Fall ein „Ganzheitliches Reiten“ befürworten. Damit meine ich, dass das gesamte Umfeld des Pferdes erfahrbar sein sollte.
Dazu gehört neben dem Reiten bzw. Voltigieren auch das Pflegen und Füttern der Tiere sowie das Ausmisten und Einstreuen des Stalls bzw. der Box des Pferdes.

Die Pferde müssen eine gute Grundausbildung haben. Das bedeutet nicht, dass sie Turnierqualität haben müssen. Die Tiere sollten den Umgang mit Menschen gewöhnt, und sie sollten keine Problempferde sein. Tiere, die schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, reagieren natürlich anders.
Diese Pferde gehören in erfahrene Reiterhände. Sollte Ihr Kind schon ausreichend Erfahrung haben, können aber gerade solche Pferde eine dankbare Aufgabe sein.

Oft üben gerade Ponys auf Kinder eine unglaubliche Faszination aus. Sie sind kleiner und durch die oft üppigeren Mähnen irgendwie „niedlich“. In der Regel sind Ponys auch robuster und nervenstärker als Großpferde. Einfacher im Umgang sind sie deswegen noch lange nicht. Deshalb lassen Sie sich ruhig die Pferde zeigen, bevor Sie Ihr Kind in einen Stall schicken. Auch als Laie kann man durchaus einen Eindruck von freundlichen Pferden bekommen.

Die Haltung der Pferde ist aus zwei Gründen wichtig: Eine Offenstallhaltung, was bedeutet, dass die Tiere ganzjährig einen Auslauf zur Verfügung haben, wirkt besonders ausgleichend auf diese Bewegungstiere. Ein Pferd, das zu lange in einer dunklen kleinen Box steht, wird nicht selten nervös und aggressiv.

Pferde und Sattelzeug sollten einen gepflegten Eindruck machen. Jedes Tier sollte seine eigene passgenaue Ausrüstung haben. Ein schlecht sitzender Sattel kann schmerzhafte Druckstellen verursachen und jeder kann sich vorstellen, dass sich das negativ aufs Reiten auswirkt.
Offene Wunden und offensichtlich ungepflegte Hufe springen auch dem Laien ins Auge und sollten hinterfragt werden.
Boxen sollten eine trockene Einstreu haben und Tränken und Futtertröge sollten sauber sein. Dagegen kann das Pferd selbst auch einmal voller Schlamm o. Ä. sein, was nur für das Wohlbefinden durch ausgiebiges Wälzen spricht.
Sie sollten Interesse an den Pferden haben, denn so wie die Tiere behandelt und gepflegt werden, so verhalten sie sich auch später gegenüber Ihren Kindern.

Der zweite wichtige Punkt bei der Auswahl eines Reitstalles ist die Art der Kinderbetreuung.
Fragen Sie nach der Gruppengröße. Mehr als 6 Reiter gleichzeitig sind kaum ordentlich zu unterrichten und zu überschauen. Einzelunterricht ist am Anfang besonders effektiv. Dieser ist natürlich teurer, aber die Lernerfolge sind auch erheblich größer. Das Kind wird dann angemessen vorbereitet, um später in der Gruppe sicher reiten zu können.
Schauen Sie sich mit Ihrem Kind auf jeden Fall mal eine oder mehrere Reitstunden an. Dann werden Sie sich selbst ein Bild von den pädagogischen Fähigkeiten des Reitlehrers machen können. Eine gewisse Strenge ist sicherlich sinnvoll, aber der laut schreiende Reitlehrer sollte der Vergangenheit angehören.

Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder mit den Pferden nicht alleine gelassen werden. Das betrifft, besonders am Anfang, Situationen, in denen die Pferde aus der Box oder von der Weide geholt werden sollen, sowie das Putzen und Satteln.

Erkundigen Sie sich auch nach außerordentlichen Veranstaltungen, wie Stallturnieren oder kleinen Lehrgängen. Achten Sie darauf, dass auch geführte Ausritte gemacht werden. Der Erlebniswert mit den Pferden in der Natur ist groß.

Um Adressen von Reitställen in der Umgebung zu erhalten, können Sie sich an die Landesverbände der Vereinigung der Freizeitreiter und –fahrer in Deutschland e.V. wenden. Doch nicht alle Ställe sind dort gelistet. Sie können in ein Reitsportgeschäft gehen und dort die Aushänge studieren. Oft gibt es auch regionale Zeitschriften mit Werbung oder Adressenlisten. Fragen Sie sonst einfach die Verkäufer, welche i.d.R. selbst reiten und sich meist gut in der Gegend auskennen.