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Übergewicht im Kindesalter vorbeugen
„Das bisschen Babyspeck wächst sich noch aus!“ „Der Kleine ist doch so knubbelig!“. Diese Aussprüche können der Wahrheit entsprechen, aber leider ist zunehmend das Gegenteil die traurige Wahrheit. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass bereits 2,9 % der 3-6 jährigen Kinder unter Adipositas leidet, also „fettsüchtig“ ist.

Wie wird ein Kind übergewichtig?
Viele unterschiedliche Faktoren spielen bei der Entstehung des kindlichen Übergewichts eine Rolle. Dabei sind besonders die Kinder gefährdet, deren Eltern selbst übergewichtig sind. Bewegungsmangel und falsche Ernährung tun ihr Übriges.

Was sind die Folgen für ein Kind?
Übergewichtige Kinder werden zu übergewichtigen Erwachsenen. Nicht ausreichende Bewegung und mangelhafte falsche Ernährung führen zu verschiedenen Krankheiten und beeinträchtigen das Kind in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung. Das führt vor allem zu psychosozialen Problemen. Diese Kinder haben ein geringes Selbstbewusstsein, werden von anderen Kindern nicht akzeptiert und geraten so möglicherweise in eine soziale Isolation. Die körperlichen Beschwerden reichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Diabetes bis zu Organverfettung. Um dieses Horrorszenario gar nicht erst entstehen zu lassen, ist es wichtig, Kinder von Anfang an an eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung zu gewöhnen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich ein übergewichtiges Kind zu betreuen habe?
Wenn Sie ein Kind betreuen, dass offensichtlich übergewichtig ist und der Babyspeck sich nicht mehr als solcher bezeichnen lässt, sondern offensichtlich Fett ist, sprechen Sie mit den Eltern. Viele Eltern nehmen die Gestalt ihres Kindes nicht bewusst wahr oder halten sich daran, dass „das Kind ja noch wächst“. Im Folgenden finden sie ein paar Ratschläge, wie Sie als betreuende Person Übergewicht bei Kindern präventiv entgegenwirken können.

Kinder lernen durch Erfahrung
Bei kleinen Kindern im Alter bis zu einem oder zwei Jahren empfiehlt es sich, das Kind bei der Zubereitung des Essens teilhaben zu lassen auch wenn sie natürlich noch nicht aktiv an diesem Prozess beteiligt sind. Wenn Sie die Kinder öfter betreuen, versuchen Sie Rituale einzubauen, die mit dem Essen in Verbindung stehen. Sind die Kinder schon älter, können Sie auch schon die Ernährungserziehung spielerisch in das Tagesgeschehen mit einbinden. Wenn es Ihre Planung, Ihre Zeit und die Anzahl Ihrer Tageskinder erlaubt und Sie die Mahlzeiten frisch zubereiten, gehen Sie mit den Kindern auf den Markt. Lassen Sie sie an den frischen Sachen riechen und eventuell probieren. Kinder sind neugierig und selbst aus dem Kinderwagen heraus ist es für die Kleinsten ein spannendes Erlebnis.

Hier einige praktische Tipps, die Kinder zu einem gesunden Essverhalten erziehen und dabei helfen, dem Übergewicht vorzubeugen:
1. Reichen Sie vor der Hauptmahlzeit einen kleinen Salat oder Gemüsesticks und geben Sie den Kindern ein Glas Wasser zu trinken
2. Bei älteren Kindern: Das Essen hat Priorität, also sind alle störenden Nebengeräusche auszuschalten .
3. Bei jüngeren Kindern: Es sollte kein Spielzeug oder irgendetwas auf dem Tisch liegen, was das Kind ablenkt.
4. Zwingen Sie ein Kind nicht, den Teller leer zu essen. Es wird von selbst deutlich machen, wann es genug hat. Bei Kindern, die gar nicht essen wollen, hilft es eventuell kleine Probierportionen anzubieten, bzw. das „ungeliebte Lebensmittel“ in einem leckeren Lebensmittel zu verstecken. Ganz kleine Kinder schmecken allerdings oft den anderen Geschmack heraus.
5. Lassen Sie sich und den Kindern Zeit für das Essen. Planen Sie, wenn es möglich ist, einen bestimmten Zeitraum ein, der nur für das Mittagessen reserviert ist und an dem alle Kinder teilnehmen.
6. Versuchen die abwechslungsreich und vielfältig zu kochen, die Kinder werden so auch an neue Dinge gewöhnt.

„Der kleine Hunger“:
Geben Sie den Kindern zwischendurch keine Süßigkeiten, sondern bieten Sie als Snack Obstschnitze, Vollkornkekse, Joghurt oder Brot an.

Bewegung ist wichtig!
Auch wenn die Kinder noch klein sind oder eher dünn als dick, tragen Sie der Neugier und dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder Rechnung. Nutzen Sie Spielgelegenheiten draußen und geben sie allen Kindern die Möglichkeit, sich nach ihren Bedürfnissen und ihrem Können aktiv zu verhalten. Versuchen Sie, den Kindern die Freude an Bewegung zu vermitteln, wenn diese sich nicht gerne bzw. von sich aus bewegen. Binden Sie alle gleich in das Geschehen mit ein und versuchen Sie, auch eventuell benachteiligte Kinder besonders zu animieren und zu fördern.