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Für kerngesunde Zähne ein Leben lang - Disziplin bei der Pflege vom ersten Milchzahn an
Irgendwann wird "Warum?" zum wichtigsten W-Wort im frühkindlichen Wortschatz. Spätestens dann wird die Notwendigkeit des regelmäßigen Zähneputzens infrage gestellt - Müdigkeit am Morgen und am Abend verstärkt die Unlust. Für den Anfang macht es Sinn, ein Kind auf die Folgen vernachlässigter Mundpflege hinzuweisen, die es aus seinem sozialen Umfeld kennt, derart: Wer seine Zähne (noch) nicht geputzt hat, der riecht übel aus dem Mund. Auch der Hinweis auf das eigene Körpergefühl lässt den kleinen Zweifler oft überraschend fix zur Zahnbürste greifen: Frisch geputzte Zähne fühlen sich angenehm glatt an und glänzen weiß.

Etwa ab dem vierten Lebensjahr interessieren sich Kinder differenzierter für körperliche Vorgänge - eine altersgerechte Aufbereitung der Sachinformation vorausgesetzt. Mit dem Buch-Klassiker Externer Link zu:http://www.familie.de/gesundheit/zahnpflege-produkte-fuer-kinder-519870.html "Karius und Baktus" von Thorbjörn Egner begeben sich Kinder auf eine lehrreiche Phantasiereise in die Welt der Zähne. Für Lesemuffel in der gleichen Altersgruppe von der Zeitschrift Familie & Co. empfohlen ist die CD "Upps, Zähne putzen!" von Ursel Scheffler. "Das Wackelzahnbuch" von Iwona Radünz verschafft Kindern von etwa 5 bis 7 Jahren einen ersten Zugang zur Anatomie eines Zahnes und dessen Gesunderhaltung.

Ein kleiner Trick - mit dem Plaquetest die Akzeptanz für konsequentes Zähneputzen steigern

Manche Kinder putzen ihre Zähne - leider nicht mit der richtigen Technik. Andere Kinder putzen ebenfalls - nur eben nicht so häufig wie notwendig. In der Apotheke und beim Zahnarzt gibt es Tabletten, welche nicht nur anzeigen, dass Zähne einen erhöhten Putzbedarf haben, sondern gleichzeitig Aufschluss über den Grad der Verunreinigung geben. Externer Link zu:http://www.stern.de/gesundheit/zaehne/erkrankungen/plaque-und-zahnstein-bakterien-alarm-im-mund-3225894.html Plaque und dadurch auch Bakterien bilden sich auch schon im Kindermund und sind damit Brandherde für Folgeerkrankungen und Entzündungen. Frischer Plaque wird rosa angezeigt, ältere Ablagerungen manifestieren sich als tiefes Blau. Die Substanz lässt sich problemlos ausspülen. Die unerquickliche Diskussion zwischen Kind und Eltern darüber, ob die Zähne gründlich genug geputzt sind, wird dank des eindrucksvollen Selbstversuchs überflüssig. Die meisten Kinder prüfen sich gern selbst und sind stolz, wenn sie beim nächsten Mal ein reines Gebiss nachweisen können.

Rundum-Kariesschutz beim Zahnarzt - die Familie macht es vor

Kinder lernen durch Nachahmung: Sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt für Eltern und Geschwister wichtige Termine, die sorgfältig beachtet werden, so werden jüngere Kinder diesem Verhaltensmuster folgen. Wie die Notwendigkeit der häuslichen Mundhygiene sollte die Notwendigkeit der regelmäßigen Kontrolle der Zähne durch einen Zahnarzt nicht mit dem Kind diskutiert werden. Im günstigsten Fall ist ein freundlicher Zahnarzt gefunden, der zweimal pro Jahr zur Kontrolle "als Familie" aufgesucht wird. Ein gemeinsamer Besuch minimiert Berührungsängste.
Zudem gibt es Zahnärzte, die sich Externer Link zu:http://www.zahn-zahnarzt-berlin.de/zahnbehandlung/kinderzahnarzt/ auf die Behandlung von Kindern durch verschiedene Methoden spezialisiert haben. Zahnärzte, welche im Umgang mit jüngeren Kindern Erfahrungen haben, werden ein Kind "beim ersten Mal" nur vorsichtig untersuchen und jegliche unangenehme körperliche Erfahrung vermeiden. Ergebnis einer Kontrolluntersuchung kann sein, dass besondere Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne (Kariesprophylaxe) erfolgen sollten.

Häufig wird eine professionelle Zahnreinigung vorgeschlagen - eine Leistung, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wird. Per Ultraschall werden schwer zugängliche Stellen im Mundraum wie die Zahnzwischenräume gereinigt und von harten Belägen (Plaque) befreit. Manchmal sind weiterer Maßnahmen zur Kariesprophylaxe notwendig - beispielsweise das Versiegeln von kleinen Rillen auf den Kauflächen der Backenzähne. Als begleitende Maßnahmen zum Schutz vor Karies empfehlen viele Zahnärzte spezielle Fluorid-Zahnpasten oder alternativ die regelmäßige Einnahme von Fluorid-Tabletten über mehrere Jahre.