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Haftpflichtversicherung für Kinder?
Um eines gleich vorwegzunehmen: Eine spezielle Haftpflichtversicherung nur für Kinder gibt es nicht! Es ist vielmehr so, dass die Privat-Haftpflichtversicherung der Eltern kostenfrei in einer sogenannten Familien-Haftpflichtversicherung oder auch Single-mit-Kind-Haftpflichtversicherung für die Kinder mithaftet. Was das genau heißt und wann dieser Versicherungsschutz endet, klären wir hier.

Eltern haften für ihre Kinder?
Eine günstige private Haftpflichtversicherung ist meist schnell gefunden. Der Externer Link zu:http://www.aecura.de/tarifrechner_private_krankenversicherung.html PKV-Rechner im Internet macht‘s möglich! Eine Absicherung der Kinder ist unabdingbar, denn ein Schadensfall kann sich eigentlich immer ergeben: Der Fußball landet mit einem Klirren in der Fensterscheibe des Nachbarn oder der Lack eines Autos wird mit dem Fahrrad zerkratzt. Die Eltern denken dann meist, der Schaden würde automatisch über die eigene Haftpflichtversicherung mit abgedeckt, doch diese Annahme ist nicht immer korrekt! Diesbezüglich sollte man sich als Versicherungsnehmer mit den rechtlichen Gegebenheiten vertraut machen. Zum einen ist es nämlich so, dass Kinder unter 7 Jahren vor dem deutschen Gesetz deliktunfähig sind und bei von ihnen verursachten Schäden noch nicht belangt werden können. Ein folgenschwerer Unfall im Straßenverkehr kann mitunter sehr teuer werden. Aus diesem Grund liegt die Altersgrenze hier sogar bei 10 Jahren. Befindet sich zum Beispiel ein Kind auf dem Weg zur Schule und verursacht dabei einen teuren Sachschaden, können auch die Eltern des Kindes nicht dafür belangt werden. Anders verhält es sich allerdings, wenn die Erziehungsberechtigten der deliktunfähigen Kinder ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Lassen die Eltern ein kleines Kind stundenlang unbeobachtet an der Straße spielen, können sie sehr wohl belangt werden. Natürlich ist es nicht immer ganz leicht nachzuweisen, dass die Aufsichtspflicht verletzt wurde und wirklich verbindliche Maßstäbe gibt es in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht. Prinzipiell muss der Richter von Situation zu Situation entscheiden, ob die Eltern ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt haben oder nicht. Bei jungen, weniger solventen Familien lassen sie auch schon mal Gnade vor Recht ergehen. Da allerdings die meisten Schäden im direkten Umfeld der Familie verursacht werden, fühlen sich die Eltern meistens trotzdem verpflichtet, für den entstandenen Schaden aufzukommen, um das Verhältnis zu den Nachbarn, den Freunden und der Familie nicht zu belasten.

Was man sonst noch wissen sollte
Ein versicherungstechnischer Ausnahmefall sind beispielsweise Kinder eines nicht ehelichen Lebenspartners. In der Privat-Haftpflichtversicherung werden sie lediglich als „mitversichert“ aufgeführt und das auch nur, wenn der jeweilige Partner im Vertrag mit eingebunden ist. Wenn die Kinder die Volljährigkeit erreichen, sind sie weiterhin mitversichert, wenn sie sich noch in einer ununterbrochenen Schulausbildung befinden oder anschließend eine berufliche Erstausbildung absolvieren.