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Bewegung mit Kleingeräten: Der Ball
Das Kleingerät, mit dem wir uns näher beschäftigen wollen, ist der Ball. Wir holen uns verschiedene Bälle ins Zimmer.
Einen großen Wasserball, viele kleine Bälle aus dem Bällebad, Bälle aus Stoff, Tischtennisbälle, Tennisbälle, Golfbälle, einen Fußball aus Leder, einen schweren Medizinball und einen ganz großen Gymnastikball.

Zuerst untersuchen wir die verschiedenen Bälle auf ihre Eigenschaften (schwer, leicht, rau, glatt, groß, klein, weich, hart usw.). Das fällt uns auf: Der Golfball hat kleine Löcher, der Tennisball ist kuschelig, der rote Ball kann klingeln, der Medizinball ist sehr schwer, die Tischtennisbälle sind so leicht das man sie wegpusten kann, der große Gymnastikball ist größer als ich, aber – alle Bälle rollen, alle sind sie rund und keiner bleibt liegen, wenn wir ihn auf ein schief gestelltes Brett legen.

Danach probieren wir unterschiedliche Angebote für die Turnstunde aus: Der Wackelpudding, die Ballschaukel, die Ballwippe, gemeinsames Ballrollen, werfen, fangen und Ziele abwerfen/umrollen und Eierlauf.

Beschreibung der einzelnen Angebote:

Wackelpudding:
Ein Bettbezug (wahlweise auch ein Kissenbezug) wird mit vielen kleinen Bällen gefüllt und auf den Boden gelegt. Wenn sich das Kind nun darauf legt, setzt, darüber läuft oder krabbelt verändert sich die Lage der Bälle. Dadurch werden schon kleinste Kinder in hohem Maße zur Eigenaktivität angeregt. Durch die sich ständig verändernde Raumlage des Körpers dient dieses Spiel sowohl der somatischen (körperlichen), als auch der vestibulären (den Gleichgewichtssinn betreffend) Anregung.

Ballschaukel/Ballwippe:
Auf dem großen Gymnastikball, auf dem Wasserball oder auf dem Medizinball lässt sich toll sitzen und auf und ab hüpfen. Bäuchlings darübergelegt kann das Kind mit oder ohne Hilfe nach vorn und hinten rollen. Durch die Beschaffenheit des Wasserballes und des großen Gymnastikballes schmiegt sich der Ball an den Körper an und es entsteht ein angenehmes Gefühl beim Bewegen. Wenn das Kind an den Beinen gehalten wird, sind verschiedene Bewegungen möglich, auch zur Seite oder weit nach vorne. Der Gleichgewichtssinn wird hier extrem gefordert und das Kind lernt, an seine Grenzen zu gehen und eventuell bestehende Ängste zu überwinden.

Ballrollen:
Mit unserem Spruch: „Roll mein Ball, roll hin und her, roll zu … (Name des Kindes, das gegenüber sitzt) und roll wieder her“ macht das Zurollen des Balls gleich doppelt so viel Spaß. Dazu sitzen sich mindestens zwei Kinder mit geöffneten Beinen gegenüber. Das Spiel kann aber auch mit mehreren Spielern gespielt werden, hierzu sitzen alle mit geöffneten Beinen im Kreis und die Füße stoßen aneinander. Wenn der Ball noch ein eingenähtes Glöckchen hat oder gar Licht- oder Toneffekte von sich gibt, wird das Spiel gleich noch interessanter.
Auch mit Babys lässt sich dieses Spiel schon gut spielen. Entweder man nimmt sie auf den Schoß oder man begibt sich mit ihnen in die Bauchlage.
Besonderen Lernwert hat hier das Miteinander, das sich aufeinander konzentrieren und miteinander kommunizieren

Ziel werfen/rollen:
Bei diesem Spiel wird die Geschicklichkeit trainiert. Ziel ist es, einen Ball in ein Behältnis (Eimer oder Kiste) oder durch einen Ring zu werfen. Auch aufgestellte Gegenstände wie zum Beispiel Kegel können umgerollt werden. Stellt man Dosen oder Kuscheltiere auf den Tisch, muss das Kind versuchen diese abzuwerfen. Wenn es beim Treffen scheppert oder etwas umfällt, dann ist das für das Kind oft besonders interessant und lustig.

Eierlauf:
Das beliebte Kindergeburtstagsspiel funktioniert je nach Alter und Geschicklichkeit der Kinder auch mit einem Esslöffel und Tennis-, Golf- oder Tischtennisball. Je nach Alter und motorischen Fähigkeiten kann man auch einen kleinen Hindernisparcours aufbauen, den die Kinder bewältigen müssen. Hier werden gleich mehrere motorische Fähigkeiten trainiert; außerdem der Sehsinn und die Konzentration.

(Autorin: Daniela Lord)