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 Betreff des Beitrags: Schmunzelecke
BeitragVerfasst: Fr 21. Dez 2007, 22:18 
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Kinderideen

Also, was man von Kindern lernen kann ist folgendes:

Ein großes Wasserbett enthält ausreichend Wasser, um ein Haus von 180 Quadratmetern 10 cm hoch unter Wasser zu setzen.
Wenn man Haarspray auf Staubbällchen sprüht und mit Inline-Skatern darüber fährt, können sich die Staubbällchen entzünden.
Die Stimme eines Dreijährigen ist lauter als 200 Erwachsene in einem vollen Restaurant.
Wenn man eine Hundeleine an einem Deckenventilator befestigt, istder Motor nicht stark genug, um einen 20 Kilogramm schweren Jungen, der Batman- Unterwäsche und ein Superman-Cape trägt, rundherum zu befördern. Die Motorkraft reicht dagegen aus, wenn ein Farbeimer am Ventilator hängt, die Farbe auf allen vier Wänden eines 6 x 6 Meter großen Zimmers zu verteilen.
Man sollte keine Baseball-Bälle hochwerfen, wenn der Deckenventilator eingeschaltet ist. Soll der Deckenventilator als Schläger verwendet werden, muß man den Ball einige Male hochwerfen, bevor er getroffen wird. Ein Deckenventilator kann einen Baseball-Ball sehr weit schlagen.
Fensterscheiben (selbst Doppelverglasung) halten einen von einem Deckenventilator geschlagenen Baseball-Ball nicht auf.
Wenn Sie die Klospülung hören, gefolgt von "Oh weia", ist es schon zu spät.
Eine Mixtur aus Bremsflüssigkeit und Domestos erzeugt Rauch,viel Rauch.
Ein Sechsjähriger kann mit einem Feuerstein eine Flamme erzeugen, auch wenn ein 36jähriger Mann sagt, daß das nur im Film möglich ist. Und mit einer Lupe kann man selbst an verhangenen Tagen Feuer machen.
Einige Legosteine können das Verdauungssystem eines Vierjährigen passieren.
Knetmasse und die Mikrowelle sollten niemals im gleichen Satz erwähnt werden.
Kraftkleber hält ewig.
Egal, wie viel Götterspeise man in den Swimming Pool tut, es nicht möglich, über das Wasser zu gehen.
Poolfilter mögen keine Götterspeise.
Videorecorder spucken keine Sandwiches aus, auch wenn das in manchen Werbespots im Fernsehen gezeigt wird.
Müllbeutel sind keine guten Fallschirme.
Murmeln im Tank machen beim Fahren eine Menge Lärm.
Sie möchten lieber nicht wissen, was das für ein Gestank ist.
Schauen Sie immer in den Ofen, bevor Sie ihn anstellen. Plastikspielzeug verträgt der Ofen nicht.
Die Feuerwehr, ist innerhalb von 5 Minuten da.
Regenwürmern wird vom Schleudergang der Waschmaschine nicht schwindelig.
Katzen dagegen wird sehr wohl schwindelig.
Wenn Katzen schwindelig ist, erbrechen sie das Doppelte ihres Körpergewichts.
Ich hoffe mal, all das wird euch niemals wiederfahren.

Autor: Mammalela


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 Betreff des Beitrags: Das Tagesmuttermodell
BeitragVerfasst: Fr 21. Dez 2007, 22:22 
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Herr, ihr bastelt aber lange an der Figur "Tagesmutter"

Als der liebe Gott die Tagesmutter schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden. Da erschien der Engel und sagte: "Herr. Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!" Der liebe Gott sprach: "Hast Du die speziellen Wünsche auf der Bestellung gesehen? Sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Schoß, auf dem zehn Kinder gleichzeitig sitzen können und trotzdem muß sie auf einem Kinderstuhl Platz haben. Sie soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen läßt und sie soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen, von der Beule bis zum Seelenschmerz: und sie soll sechs paar Hände haben!"

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: "Sechs Paar Hände, das wird kaum gehen!" "Die Hände machen mir keine Kopfschmerzten", sagte der liebe Gott, "aber die drei paar Augen, die eine Tagesmutter haben muß!" "Gehören die denn zum Standardmodel!?" fragte der Engel. Der liebe Gott nickte: "Ein Paar Augen, das durch geschlossene Türen blickt. während sie fragt: Was macht ihr denn da drüben? - Obwohl sie es längst weiß. Ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muß. Und natürlich noch die zwei Augen hier vorn, aus denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt und die trotzdem sagen: Ich verstehe dich und habe dich lieb", ohne daß sie ein einziges Wort spricht"

"O Herr!" sagte der Engel und zupfte ihn leise am Ärmel, „geht schlafen und macht morgen weiter." "Ich kann nicht", sagte der liebe Gott, "denn ich bin nahe dran, etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe es bereits geschafft, daß sie viele Kinder mit einem winzigen Geburtstagskuchen zufriedenstellt; daß sie einen Sechsjährigen dazu bringen kann, sich vor dem Essen die Hände zu waschen; einen Dreijährigen davon überzeugt, daß Plastillin nicht eßbar ist und übeirnitteln kann, daß Füße überwiegend zum Laufen und nicht zum Treten von mir gedacht waren!"

Der Engel ging langsam um das Modell der Tagesmutter herum. "Zu weich", seufzte er. "Aber zäh", sagte der liebe Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was diese Tagesmutter alles leisten und aushalten kann!" "Kann sie denken?" "Nicht nur denken, sondern sogar urteilen, Kompromisse schließen und vergessen!", sagte der liebe Gott.

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die Wange des Modells "Da ist ein Leck", sagte er, "Ich habe Euch ja gesagt, Ihr versucht zuviel in das Modeil hineinzupacken!". "Das ist kein Leck", sagte der liebe Gott, "das ist eine Träne." "Wofür ist Sie'?" "Sie fließt bei Freude, Trauer, Schmerz, Enttäuschung und Verlassenheit" "Ihr seid ein Genie", sagte der Engel.

Da blickte der liebe Gott versonnen: "Die Träne". sagte er leise, "ist das Überlaufventil"

Ingrid Schweigbauer
Regionalbüro Ind. Viertel Mitte

Gefunden von Hans-Werner Ohlmann


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 Betreff des Beitrags: Die BfA und ich
BeitragVerfasst: Fr 21. Dez 2007, 22:33 
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DIE ZEIT 07/2004

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Die BfA und ich

Harald Martenstein wird zum Versicherungsfall
Vor ewiger Zeit hat TV Hören und Sehen, eine Zeitschrift aus dem Heinrich Bauer Verlag, einen Artikel von mir nachgedruckt. Es ging darin um die Südsee. Monate später kam ein Brief von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Ich sollte einen Fragebogen ausfüllen. Sie wollten wissen, ob ich eine GmbH, eine KG, eine Praxisgemeinschaft oder eine Partnerschaftsgesellschaft GbR sei. Ich weiß gar nicht, was das ist. Oder: »Kann Ihr Auftraggeber Ihr Einsatzgebiet ohne Ihre Zustimmung verändern?« Ich denke mal, man würde mich wegen des Einsatzgebietes vorher fragen.

Dann kam ein Brief. Der Fragebogen habe klar ergeben, dass ich Redakteur bei TV Hören und Sehen sei, und zwar einer, der seine Sozialversicherungsbeiträge nicht zahlt. Ich hatte noch nie mit der BfA zu tun. Ich hatte keine Ahnung, was die machen. Ich schrieb zurück: Ich bin Redakteur bei einer Zeitung in Berlin, dafür gibt es Zeugen.

Wochen später kam von der BfA eine Art Rentenbescheid. In dem Rentenbescheid stand: Sie sind Redakteur in Berlin und bekommen aus diesem Grund später eine Minirente. Beigefügt war eine Liste aller Arbeitgeber, für die ich jemals tätig war.

Ein paar Monate später kam wieder Post von der BfA. Die Überschrift lautete: »Statusfeststellungsverfahren nach §§ 7a ff, Viertes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IV)«. Sie schrieben, sorgfältige Prüfung habe ergeben, dass ich nachweislich Redakteur beim Heinrich Bauer Verlag sei, ich solle endlich mit meinen peinlichen Ausflüchten aufhören. Ich rief bei der BfA an. Ich sagte: »Wenn ich Redakteur beim Heinrich Bauer Verlag wäre, müsste ich das doch wissen. Oder falls ich geistig umnachtet bin, dann wüsste wenigstens der Bauer-Verlag davon.« Außerdem, sagte ich, müsst ihr nur euren eigenen Rentenschrieb lesen. Ihr wisst in Wahrheit genau Bescheid und wollt mich bloß fertig machen.

Eine Frau war am Apparat. Sie sagte: »Wir bei der BfA haben zurzeit arbeitsmäßig etwas Luft. Deswegen überprüfen wir bei den Versicherten Ungereimtheiten.« Ich war total sauer.

Wieder Monate später kam der nächste Brief. Er war sehr lang, mit Schreibmaschine getippt und mit der Hand unterschrieben. Der Grundtenor lautete: Da ich bestreiten würde, beim Bauer-Verlag angestellt zu sein, müsse es sich bei mir logischerweise um einen selbstständigen Unternehmer handeln, der in die Pflichtversicherung für Selbstständige hineinmuss. Ein weiterer Fragebogen war beigefügt sowie die »Erläuterungen V 024 zum Fragebogen zur Feststellung der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung für Selbständige«. Sie verlangen, dass ich in Zukunft »im Zeitpunkt der Aufnahme eines Auftrags eine vorausschauende Betrachtung vornehmen« soll und all so was.

Ich rief wieder an. Ich sagte: »Ich bin Angestellter, zahle Sozialversicherung, nebenbei bekomme ich Honorare, für die ich Steuern zahle. Will das denn nicht in euren Kopf hinein? Viele Deutsche leben auf diese Weise!« Die Frau erwiderte: »So eine Konstellation hatten wir hier noch nicht. Ich muss mit der Clearingstelle reden.« Diesem Land bin ich geistig nicht mehr gewachsen.


DIE ZEIT 10/2004

Lebenszeichen

Bescheid

Harald Martenstein erhält eine abschließende BfA-Mitteilung
Vor ein paar Wochen habe ich etwas über die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte geschrieben. Es ging darum, dass die Zeitschrift TV Hören und Sehen aus dem Heinrich Bauer Verlag einen Text von mir nachgedruckt hat. Seitdem behauptet die BfA in einer Kette von zum Teil maschinengeschriebenen, durchweg im Stile des kafkaesken Paranormal-Enigmatismus formulierten Briefen, mein Artikel sei der Beweis dafür, dass ich Redakteur bei TV Hören und Sehen bin und Sozialbeitragshinterzieher. Beides ist zutiefst unwahr.

Noch nie habe ich so viel Leserpost bekommen. Eine alleinerziehende Mutter aus Leipzig schrieb, dass die BfA von ihr 20000 Euro unter Berufung auf das Gesetz für Hauslehrer aus dem Jahr 1923 fordert, und sie weiß auch nicht, warum. Hauslehrerin sei sie jedenfalls nicht. Ein Herr Wagner dagegen hat Schwierigkeiten, weil er angeblich seinen Namen eigenmächtig von »Wagner« in »Wagner« geändert hat. Dies sei unzulässig. Herr Wagner behauptet nun, »Wagner« und »Wagner« sei exakt das Gleiche. Die BfA hält dies offenbar für eine billige Ausrede.

Dann kam ein Brief vom Sprecher der BfA. Es war ein netter Brief. Er schrieb: »Man hat es tatsächlich nicht immer leicht mit uns.« Die BfA habe meinen Fall noch einmal geprüft, ich werde demnächst einen abschließenden Bescheid erhalten. Bevor ich antworten konnte, traf der Bescheid ein. Er war lang.

»Nach § 2 Satz 1 Nr. 9 des Sozialgesetzbuchs – Sechstes Buch (SGB VI) sind Personen versicherungspflichtig, die im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, dessen Arbeitsentgelt aus diesem Beschäftigungsverhältnis regelmäßig 630,00 DM im Monat übersteigt…« Bei der BfA rechnen sie noch in Mark. »Ab dem 01.01.1999 besteht keine Versicherungspflicht nach § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI, weil Sie im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit versicherungspflichtige Arbeitnehmer beschäftigen… Sie sind verpflichtet, uns unverzüglich zu benachrichtigen, wenn Sie keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer mehr beschäftigen. Gegen diesen Bescheid können Sie Widerspruch einlegen.«

Jetzt behaupten sie auf einmal, dass ich Leute beschäftige! Arbeitnehmer! Ich schreibe alles selber, Gott ist mein Zeuge. Ich habe den Brief meinem Anwalt gezeigt. Er meinte: »Anscheinend gehen sie jetzt davon aus, dass du, wenn du kein Redakteur bist, nur der Verleger von TV Hören und Sehen sein kannst. Sie denken, Heinrich Bauer hat seinen Namen eigenmächtig in Martenstein verändert. Du bist ein ähnlicher Fall wie Herr Wagner.« Wir wollen Widerspruch einlegen. Ich sagte: »Wir laden Heinrich Bauer als Zeugen. Er muss bestätigen, dass er nicht ich ist. Sein Verlag hat mir das schließlich eingebrockt.« Der Anwalt sagte: »Auf die riskante Frage, ob du Heinrich Bauer bist oder nicht, lassen wir uns gar nicht erst ein. Wir argumentieren damit, dass sie in D-Mark rechnen. Mark oder auch Dublonen sind keine gesetzlichen Zahlungsmittel. Wir argumentieren streng formal, außerdem berufen wir uns auf das Hauslehrergesetz von 1923. Damit kriegen wir sie.«

Original Links:
Die BfA und ich http://zeus.zeit.de/text/2004/07/Titel_2fMartenstein_07
Bescheid http://zeus.zeit.de/text/2004/10/Titel_2fMartenstein_10


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