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BeitragVerfasst: Do 24. Apr 2008, 22:50 
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Kommentar zu “Gute Betreuung kostet oft viel Geld
Ob Winzling oder Vorschüler: Wer eine gute Betreuung für sein Kind sucht, braucht Geduld, Glück - und oft viel Geld.

Artikel im Online-Magazin der Wirtschafts Woche - wiwo.de vom 23.04.2008

Hier der Ausschnitt des Artikels, der die Tagespflege betrifft:
Zitat:
Tagesmutter: Die Suche ist mühsam, aber es lassen sich echte Perlen finden. Herzliche, trotzphasengestählte Frauen, die zusätzlich zur eigenen Brut auch andere Kinder liebevoll umsorgen – und erziehen: Ihr Einfluss ist immens. Zeitlich ist nach Absprache alles möglich, einzelne Stunden, lange Tage oder Nächte. Geschick und Flexibilität lassen sich Tagesmütter gut bezahlen: Je nach Stadt liegen die Stundensätze zwischen sechs und zehn Euro. Eltern zahlen so für eine Vollzeitbetreuung schnell über 1000 Euro im Monat. Zum Vergleich: Eine eigene Kinderfrau samt aller Sozialabgaben kostet vor allem in Großstädten mehr als das Doppelte.

Ein Vertrag, der Arbeits- und Urlaubszeiten, Gehalt, Sozialabgaben und Versicherungsfragen regelt, ist unverzichtbar. Die Jugendämter der Städte bieten Musterverträge an. Doch Vorsicht: Ein absolvierter Tagesmutter-Kurs sagt nichts über die pädagogische Qualität einer Dame aus; manche sitzen die Stunden zwecks späterem Jodeldiplom ab. Auch steuerlich droht Eltern eine Überraschung: Clevere Tagesmütter lassen sich bis zu 30 Prozent ihres Gehaltes als Pflege- und Materialpauschale bezahlen. Die müssen sie nicht versteuern – aber die Eltern können sie auch nicht absetzen.


Hier die dazu eingegangenen Kommentare, unabhängig von den zahlreichen eMails die dierekt an die Redaktion der WiWo geld@wiwo.de gegangen sind.

:arrow: von kaddi am 07.05.2008 20:54 Uhr ich bin schockiert.ich mache momentan einen kurs zur tagesmutter und ich finde genau durch solche berichte denken sehr viele das es mal eben so ein klacks is ein paar stunden andere kinder aufzupassen aber da es gewissen leute gibt die nich genau recharieren *sorry wenn es falsch geschrieben is* finde ich is dieser beruf für wirklich sehr viele garkein beruf weil sie ganz einfach nich sehen was wir da eigentlich leisten müßen.
*ich glaube nich das man von kiga kindern z.B. von einer BRUT schreibt und finde das wirklich unterste schulblade das letzte is das wirklich*
Und mit diesem monatseinkommen was da angegeben is ja mei würde man das verdienen wäre herrlich aber wenn sie so einen std lohn sich vorstellen dann versuchen sie dieses auch mal durchzusetzen ich glaube es würden sich viele tagesmütter darüber freuen.
man kann durch den beruf tagesmutter nich reich werden schon alleine weil nächstes jahr auch da steuern gezahlt werden müßen
ach muß das schön sein wenn man solch ein wunschdenken hat sorry aber das macht mich echt stinkig weil genau solche sachen es sind die den beruf tagesmami als " leicht" darstellen lassen.
Ich denke GENAU diese leute sollten einfach mal so einen kurs mitmachen.Dann werden sie sehen das es nich nur gute seiten gibt wenn man sich entschieden hat tagesmami zu werden das emotionen dabei eine rolle spielt usw

byby
lieben gruß kaddi

bald richtige tagesmami und mami von 2 kindern

:arrow: von BigMum am 07.05.2008 14:14 Uhr Ich warte immer noch auf eine Richtigstellung und Entschuldigung von Ihnen!!!!!! Werden unsere Komentare eigentlich ernst genommen hier?
Wenn man hier schon seine Meinung schreiben darf, so kann es doch wohl nicht zuviel verlangt sein, das es eine Richtigstellung und Entschuldigung gibt.

:arrow: von Paul am 02.05.2008 13:06 Uhr Bedauerlich, dass "Waldorf" und "Montessori" hier wieder ohne jede Kenntnis einfach nach deren Selbstdarstellung vorgerstellt werden.

Die Eltern sollten sich dringend aus anderen Quellen über diese "Kinderbetreuer" informieren, die ganz andere Ziele verfolgen.

:arrow: von Marion D am 02.05.2008 09:47 Uhr Ich bin Tagesmutter in Berlin und erhalte für ein Vollzeitkind 390 Euro.Davon muß das Kind ernährt werden.Ich arbeite ca.9 Stunden am Tag.Das sind 90 Cent Stundenlohn.Es gibt einen Zuschuss zur Rentenversicherung ,das sind bei 25 Euro.Und dann sollen wir nächstes Jahr auch noch Steuern zahlen?Trotzdem bin ich der Meinung ,dass ich meinen Tageskindern mehr bieten kann,als andere Einrichtungen,die für Kleinkinder oft unnötige Angebote machen.Ich gebe den Kindern Nestwärme.Ich finde das ist viel wichtiger,oder?Außerdem müssen wir regelmäßig in den Abendstunden oder an Wochenenden Fortbildungen absolvieren.

:arrow: von Sandra R. (teil 3) am 01.05.2008 10:22 Uhr tagesmütter müssen (in sachsen auf jeden fall) den bildungsplan erfüllen, mutterersatz sein, als freund/tröster fungieren, ein vorbild sein und gleichzeitig ein spielkamerad sein. HIER ist eine pflegeerlaubnis PFLICHT und das beinhaltet nicht einfach nur den grundkurs - nein, die tagesmama muss sich IMMER weiterbilden und nachweise zeigen.

wenn eltern sich also eine tagesmutter aussuchen (und jeder hat die freie wahl) die ihre stunden "auf einer a*schbacke absitzt" dann ist es ausschließlich die faulheit der eltern sich um eine geeignete tagesmutti zu kümmern.

so und nochmal auf den völlig überzogenen stundenlohn zurückzukommen den sie hier angegeben haben....pro kind beziehe ich einen stundenlohn von 2,08€ nach abzug aller kosten ist es reell gesehen ein stundenlohn von 0,70 € - WO bitte findet man einen so günstigen kindergarten/krippenplatz?
ist es verwerflich das ich lediglich 1,50€ pro tag und kind von den eltern verlange dafür das ich den kindern lebensmittel/getränke (außer mittagessen, daß wird von einem caterer geliefert) bereitstelle und es TÄGLICH frischobst gibt? dieses "extrageld" muss ich übrigens versteuern - bleibt also nix gewinnmäßig übrig!

ich weiß also wirklich nicht auf welcher basis sie diesen und den 2. artikel geschrieben haben. recherche sieht anders aus.
vielleicht informieren sie sich wirklich noch einmal richtig und eventuell sehen sie ja dann das es ausschließlich idealismus, liebe und freude an der arbeit mit kindern ist die tagesmutter in diesem beruf arbeiten.
wir betreuen das wertvollste gut auf der welt und werden dennoch rumgeschubst als wären wir "geldsaugende monster" und/oder leibeigene!
schade das sogar ein straßenkehrer mehr anerkennung bekommt als wir!

mfg, sandra die wombat-tagesmutter
http://diewombats.blogspot.com/

:arrow: von Sandra R. (teil 2) am 01.05.2008 10:21 Uhr eine tagesmutter muss nicht mal eben so einfach einen kurs absolvieren um tagesmutter ZU SEIN. es gibt auflagen der verschiedenen bundesländer die scharf kontrolliert werden und die gegeben sein müssen.
entschuldigen sie meine verwunderung über den satz - Zitat: "Doch Vorsicht: Ein absolvierter Tagesmutter-Kurs sagt nichts über die pädagogische Qualität einer Dame aus; manche sitzen die Stunden zwecks späterem Jodeldiplom ab." - Zitatende
wenn dies wirklich der fall sein soll, dann möchte ich betonen das es die eltern sind die soetwas in kauf nehmen. es gibt sehr viele eltern die einfach nur froh sind jemanden für ihren nachwuchs gefunden zu haben zur betreuung während die eltern arbeiten gehen. ganz gleich was die tagesmutter den kindern beibringt oder nicht.
von dieser darstellung möchte ich mich als tagesmutter jedoch distanzieren, denn jedes elternpaar bekommt bei mir ein beratungsgespräch - OHNE vergebe ich gar keine plätze. desweiteren beite ich ALLEN "meinen" eltern an die finanzierung über das jugendamt laufen zu lassen EBEN WEIL die fin. belastung für viele zu hoch wäre. viele eltern sind dankbar über ein solches angebot. hier bei uns in sachsen sind tagesstätten die kinder zwischen 0-3 aufnehmen sehr rar gesät. durch die neuen gesetze aber sind die eltern gezwungen ihren nachwuchs bereits ab dem 1. lebensjahr in betreuung zu geben damit arbeitsplatz und somit wirtschaftl. sicherung des lebensunterhaltes gegeben sind. da ist man froh wenn man eine tagesmutter findet die den eigenen erziehungsmethoden- stilen sehr nahe kommt, die den kindern ohne zwang und druck selbstständigkeit beibringt und auf den kindergarten vorbereitet, die den kindern liebe gibt als wären es die eigenen kinder, die bewegung, spiel, sport und abwechslung bietet.

(ende teil 2 - teil 3 folgt)

:arrow: von sabine aus köln am 01.05.2008 10:17 Uhr ich habe den vielen berechtigten kommentaren kaum noch etwas hinzu zufügen.was sie schreiben, sind unqualifizierte frechheiten.ich würde ihnen gerne selber fortbildungsseminare ans herz legen. ihr artikel hilft leider überhaupt nicht die unausgegorene situation der kleinkind betreuung zukünftig zu verbessern. auch für eltern die eine betreuung suchen ist ihr artikel nicht einmal eine orientierungshife. in der hoffnung das sie ihren arbeit zukünftig besser machen, verbleibe ich mit nicht sehr freundlichen grüßen.sabine

:arrow: von Sandra R. am 01.05.2008 10:16 Uhr sorry aber mir rollen sich grad die fußnägel rückwärts auf. dieser artikel (speziell der teil über tagesmütter....) beruht auf keinerlei recherche sondern vielmehr darauf was die pressefreiheit bzw. die meinung einer einzelnen person zulässt.

zum einen finde ich es absolut indiskutabel ALLE tagesmütter in ganz deutschland über einen kamm zu scheren, egal ob es die betreuungsform, die zeiten, das finanzielle angeht. eine ordentliche recherche hätte umfragen bei verschiedenen tagesmüttern ind verschiedenen bundesländern umfasst - leider kann ich das im artikel nicht lesen.
auch gibt es große unterschiede zwischen privat arbeitenden tagesmüttern und solchen die, wie ich, über öffentliche gelder finanziert werden.

(ende teil 1 - fortsetzung folgt sogleich)

:arrow: von Conni am 26.04.2008 20:21 Uhr Sehr geehrte Frau Henrich!

Ich antworte Ihnen hier auf Ihre mail, werde meinen Beitrag aber auch online einstellen, weil ich denke, eine mail landet schnell inder Akte P.Ich möchte nicht noch einmal von Ihnen Perle genannt werden. Ich bin eine Qualifizierte Tagesmutter und möchte auch so behandelt werden.Ihr Beitrag spiegelt Ihre eigene , vielleicht schlechte Erfahrung wieder.In der Großstadt mag es schwer sein eine Tagesmutter zu finden, aber wenn Sie ein Auto haben, schauen Sie sich doch ausserhalb um, selbst im kleinsten Dorf findet man supernette Tagesmütter. Die Jugendämter helfen ebenso bei der Suche, wie z.B. Agenturen und Tagesmüttervereine. Selbst wenn Sie auf einer Homepage nachfragen, könnte man Ihnen eine Tagesmutter vermitteln. Doch nach Ihrem Beitrag zweifele ich daran, das Sie eine finden. Und wenn Sie die Suche nach einer Tagesmutter oder später die Suche nach einer Schule mit dieser großen Liste beginnen, dann viel Glück oder backen Sie sich eine. Und das Jugendamt möchte ich kennen lernen, welches einen höheren Stundenlohn angibt.

Abschließend rate ich Ihnen sich weiter zu bilden, damit Sie in Zukunft besser recherchierte Berichte schreiben können.

Conni Tagesmutter aus Leidenschaft

:arrow: von stef am 26.04.2008 18:47 Uhr Sehr geehrte Frau Henrich,

Sie tun es ja schon wieder: In Ihrer Mail, in welcher Sie auf die zahlreichen Beschwerden von Tagespflegepersonen reagieren, degradieren Sie unseren Berufsstand erneut: Ich wiederhole also, dass ich von Ihnen nicht als „Perle“ bezeichnet werden möchte. Ich bin ausgebildete Tagesmutter und nehme stetig an Fortbildungen teil. So langsam vermute ich, dass ich mich in meinem Bereich weitaus besser auskenne, als Sie sich in Ihrem. Denn Sie sollten doch wissen, dass guter, seriöser Journalismus entsprechend recherchiert sein sollte und alle Blickwinkel zum Thema ausleuchten muss. Sehr geehrte Frau Henrich, ich vermute, dass Sie im Artikel Ihren persönlichen Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass Sie bei der Suche nach einer adäquaten Betreuung für Ihre – wie drückten Sie sich noch gleich aus: „Brut“ - erfolglos waren. Aber das wissen Sie als Journalistin (niemals würde ich an dieser Stelle den Begriff „Schreiberling“ verwenden) nur zu gut: So etwas hat im ernstzunehmenden Journalismus nichts zu suchen. Ich weiß, dass der Raum für die Kommentare begrenzt ist, deshalb möchte ich kurz noch eine Frage stellen: Sie schreiben in Ihrer Mail, Sie möchten gerne eine Tagesmutter für einen Stundenlohn von maximal 3,50 Euro finden. Wie viele Zeilen schreiben Sie für diesen Betrag?

:arrow: von Sabine Janssen am 26.04.2008 16:14 Uhr Hallo!

Es ist eben genau "dieser Schreibstil" der vielen Tagespflegepersonen so negativ auffiel.

Das die Kinderbetreuungslandschaft in Deutschland ein "entwickungsverzögertes Kind" ist, werden die meisten, die damit zu tun haben, längst wissen.

Wenn die Autorin, Frau Henrich, aber nur Ihre eigenen Erfahrungen weitergibt, das sollte DAS auch aus dem Artikel hervorgehen.

Der Ton macht die Musik, und diese Musik ist für engagierte und gut qualifizierte Tagesmütter, die es unbestritten gibt, schwer zu ertragen.

Die Beiträge in der WiWo werden bundesweit gelesen, also sollten sie auch bundesweit verständlich und angemessen sein.

Mag sein, das zwischen der Arbeit einer Tagesmutter in der Großstadt, und einer auf dem "platten Land" Welt liegen.....

aber DIESE Unterschiede waren der Autorin keine Erwähung wert.....

Deshalb....Vorsicht vor allen pauschalen Urteilen....man trifft auch die Falschen...

:arrow: von Sabrina am 26.04.2008 12:53 Uhr Hallo!

Ich bin weniger über den Bericht erschrocken, als viel mehr über die Reaktionen hier!

Tagespflegepersonen fühlen sich benachteiligt und falsch dargestellt? Seltsam, würde man es genau lesen, würde auffallen, dass der Beitrag insgesamt eben einem bestimmten Schreibstil entspricht.

Ich würde den Tagesmüttern und Tagevätern mal lieber mehr Zeit in Qualifikation zu Herzen legen, als in einen einzigen Internetbeitrag. Das würde allen mehr helfen! Den Kindern sowieso, aber auch die Tagespflegepersonen würden entsprechend langfristig aufgewertet.

Was macht man, wenn die Argumente ausgehen? Genau! Auf die höher Qualifizierten (Kinderpfleger, Erzieher, ..) mit dem Finger zeigen und diese (mit nicht haltbaren/unsinnigen/unwichtigen Argumenten) abwerten. So kommt man natürlich weiter. Völlig klar.

Mein Fazit. Die Kommentare sind (zum Teil) genauso unqualifiziert wie der Beitrag selbst.

Sabrina (selbst zweifache Mutter)

:arrow: von berrin am 25.04.2008 19:36 Uhr Ich staune doch sehr über diese seltsame Aussage:

"...Je nach Stadt liegen die Stundensätze zwischen sechs und zehn Euro. Eltern zahlen so für eine Vollzeitbetreuung schnell über 1000 Euro im Monat..."

Ich bekomme 2,28 € die Stunde für ein Kind in Ganztagesbetreuung. Und das ist der Jugendamtssatz.

Davon zahle ich meine Rente, meine Versicherungen, Arbeitsmaterial, Steuern, Fortbildung, Essen, Trinken, Strom, Wasser, Gas,...
Wer rechnen kann wird feststellen, daß da keine 1000 Euro im Monat zusammen kommen. Und als Verdienst höchstens ein paar Cent im Monat übrig bleiben.

Bei einer Tagesmutter wird ein Kind liebevoll umsorgt, als wäre es das eigene. Mir gefallen solche öffentlichen Vorurteile garnicht. Ich empfinde das als geschäftsschädigende Verleumdung aller Tagesmütter.

Man sagt ja auch nicht: Alle Banken betrügen und klauen, nur weil eine in einem Skandal verwickelt war, oder?

:arrow: von Petra Henz-Pitz am 25.04.2008 07:37 Uhr Ich bin der gleichen Meinung, wie meine Tagesmutter-Kolleginnen. Diesen Bericht müsste man mit Angabe des Herausgebers ins Fernsehen bringen. Es ist eine unglaubliche Frechheit, was hier berichtet wird.

:arrow: von SusySchlüter am 24.04.2008 22:52 Uhr Ich kann mich nur anschließen. Ich fordere Sie auf , mal 1 Monat ein Praktikum bei einer Kindertagespflegeperson (kurz Tagesmutter oder Tagesvater) zu machen!! erst dann und nur dann können sie über UNS urteilen!!

Ich arbeite für 2,13 pro kind /pro Std in angemieteten Räumen (Miete zahl ich natürlich selbst ohne Zuschuß).

Ich fühle mich persönlich angegriffen und möchte eine Gegendarstellung!!

Ich grüße alle Tagesmütter/väter

Susanne Schlüter
1Vorstand
http://www.luebecker-tagesmuetter-vaeter-ev.de/

:arrow: von M. Kilian am 24.04.2008 22:44 Uhr Auch ich möchte Ihnen gegenüber meine Empörung über diesen unqualifizierten Beitrag zum Thema Tagespflege zum Ausdruck bringen! Tagesmutter zu sein ist eine höchst verantwortungsvolle und häufig auch extrem anstrengende und belastende Aufgabe. Es wäre schön, wenn dies mit 10 Euro in der Stunde bezahlt würde! Denn dann kämen wir bei der Betreuung von 3-4 Kindern in etwa auf den Stundenlohn eines Handwerkers. Nur leider ist es ganz und gar nicht so! Wir haben zu kämpfen, um überhaupt einigermaßen wirtschaftlich arbeiten zu könnenda wir unser Einkommen wie jeder andere versteuern und ab bestimmten Grenzen auch Sozialabgaben zu zahlen haben. Schade, dass Sie ohne sorgfältige Recherche berichtet und somit sicherlich so manche Eltern verunsichert haben! Zur Qualifizierung von Tagesmüttern kann ich Ihnen berichten, dass dies sehr fundiert und sorfältig geschieht. Besonderer Wert wird hierbei darauf gelegt, dass die (zukünftigen) Tageseltern ihr pädagogisches Handeln immer wieder neu reflektieren und hinterfragen. Tageseltern sollen sich eigene Qualitätsstandarts erarbeiten und diese in regelmäßigen Abständen überprüfen. Ein sehr wesentlicher Teil der Ausbildung befaßt sich mit dem Bereich der Kommunikation sowie der Gestaltung einer positiven Erziehungspartnerschaft zwischen Tagesmutter/-vater und Eltern. Um qualifizierte Tagespflegeperson zu sein, muss man erfolgreich an den jeweiligen Kursen teilgenommen haben sowie eine umfangreiche schriftliche Hausarbeit anfertigen bzw. eine Klausur schreiben sowie eine mündliche Prüfung absolvieren. Das einfache Absitzen der Stunden ist nicht möglich, da alle Leistungen, auch die mündlichen, benotet werden. Anschließende regelmäßige Fortbildung ist selbstverständlich und Pflicht. Der Audruck "Jodeldiplom" ist eine Diffamierung! Ebenso übrigens der Ausdruck "Brut" für Kinder, mit dem Sie sich eigentlich selbst disqualifiziert haben!
Martina Kilian
Qualifizierte Tagesmutter in Lampertheim/Hessen

:arrow: von bin am 24.04.2008 22:08 Uhr Kinder als BRUT zu bezeichnen, halte ich für sehr respektlos. Die/der Autorin/Autor dürfte selbst keine haben ...... Und diese Stundensätze für Tagesmütter gibt es wohl auf der Insel der Seligen. Aber liegt die in Deutschland?

:arrow: von anna am 24.04.2008 21:46 Uhr mir fehlen die worte

:arrow: von Carmen am 24.04.2008 21:43 Uhr Ihr Artikel macht mich richtig wüttend! Wo haben Sie denn diese Informationen her, daß eine Tagesmutter in Deutschland zwischen 6 und 10,00 Euro in der Stunde verdient?
Ich arbeite für das Jugendamt und bekomme von dort mein Geld, welches bei etwa 2,80 Euro die Stunde liegt. Derzeit habe ich zwar keine privaten bezahlten Kinder, aber ich finde 5,00 Euro schon einen Traum (ich habe privat 3,00 Euro in der Stunde genommen).

Wir Tagesmütter und -väter (den die gibt es ja auch) kümmern und sorgen uns um Kinder und erhalten dafür (im Vergleich zur Verantwortung) sehr wenig Geld.
Ihr Artikel liest sich, als ob eine Tagespflegeperson nur wegen des Geldes fremde Kinder betreut. Doch dem ist mit Sicherheit nicht so! Ich habe noch NIE von einer Tagespflegeperson gehört, daß sie es nur wegen des Geldes macht. Tagespflegeperson ist eine Berufung!
Deswegen ist das Geld des Jugendamtes ja auch nur als "Aufwantsentschädigung" zu sehen und NOCH steuerfrei.

Sie beleidigen mit diesem Artikel eine ganze Berufsgruppe!

Ich schließe mich meinen Kolleginnen an und verlange eine Richtigstellung Ihres Artikels!!

:arrow: von von Karin am 24.04.2008 21:42 Uhr Dieser Bericht ist eine Unverschämtheit für die Tagesmütter, die Tagein und Tagaus ihre Arbeit sehr gut machen, mit viel Liebe und Geduld die Kinder betreuen .

Mich würde sehr interessieren, wo Sie die Tagesmutter kennengelernt haben die diesen Geldbetrag bekommt .

Sie haben keine Ahnung von unserer Arbeit , sonst hätten sie so etwas nicht geschrieben .

Gruß
Karin
von http://www.kinderschmusewelt.de

:arrow: von Ulla am 24.04.2008 21:03 Uhr Ihr Artikel ist nicht nur unglaublich schlecht recherchiert, sondern auch unglaublich unverschämt in der Wortwahl. Da kann man nur hoffen, dass hier nicht von vielen Eltern gelesen wird.
Ich selbst arbeite für das JA und meine Einnahmen liegen zur Zeit bei 3 Kinder um die 1000 Euro. Wenn ich die Betriebskosten die das Finanzamt bei dieser Betreuungszeit anerkennt abrechne hab ich nicht mal 300 Euro Verdienst unterm Strich.
Wir TPP kämpfen seit Jahren um mehr Anerkennung, betreuen wir doch nicht nur die Kinder, sondern fordern und fördern sie auch. Bilden uns mehrmals im Jahr auf eigene Kosten weiter, zudem in unserer Freizeit.

Ein bisschen mehr Respekt und ein wenig mehr Recherche ihrerseits
kann man wohl erwarten.

MfG
Ulla V. Tagesmutter aus dem Rhein.Berg.Kreis

:arrow: von simone am 24.04.2008 19:39 Uhr ich schließ mich da mal den aussagen meiner Mit-Tagesmamas an.
Sie sollten sich vorher mal richitg informieren bevor sie so einen Artikel schreiben.
Ich zb bekomme ganze 3 euro die Stunde wobei ich auch staatlich geprüfte Kinderpflegerin bin.
Würden wir nicht den anderen Eltern die Chance geben wollen wieder in den Beruf zurück zu kommen und würde uns nichts an den Kinder (und nicht BRUT!!) liegen würden wir das ganze für den Stunden Lohn nicht machen!
Was bekommen sie denn dafür wenn sie so einen besch.... Bericht schreiben?
Wir müssen ja nicht nur Essen von dem Geld kaufen sondern auch Spielzeug, Strom, Wasser usw.
Das Jugendamt schaut da schon auch drauf das es wirklich qualifizierte Leute sind die sich Tagesmutter/-Vater nennen, wurde ja nicht um sonst die Pflegeerlaubniss eingeführt, die man haben muss.

Mfg Simone

:arrow: von G. Dulinsky am 24.04.2008 19:14 Uhr Ich schließe mich meinen Kolleginnen ebenfalls an. Ich habe noch nie so einen negativen Artikel über die Tagespflege gelesen!!! Ich betreue seit langem Kinder an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr und ich tue das gern. Durch das Engagement der Tagespflegepersonen wird den Eltern ermöglicht, ihrem Beruf nachzugehen. In der heutigen Zeit können die Kitas die erforderliche Betreuung nicht mehr übernehmen. Wo läßt denn die Krankenschwester oder die Verkäuferin ihren Nachwuchs, wenn sie am Samstag/Sonntag arbeiten muss? Im Übrigen sind alle Tagespflegepersonen seit Jahren verpflichtet, sich zu qualifizieren. Diese Qualifikation kann nicht "abgesessen" werden!!! Die wenigen schwarzen Schafe, die es sicher auch in unserem Beruf gibt, werden durch die Qualifikationen und die hohen Ansprüche der Eltern an die Betreuung stark minimiert.
Vielleicht sollten Sie in Zukunft Ihre Artikel besser recherchieren?

G. Dulinsky
Qualifizierte Tagesmutter in Berlin
http://www.tagesmutter-gabriela.de

:arrow: von Brigitte am 24.04.2008 15:46 Uhr Ich betreue in einem sehr beliebten Stadtteil Kölns 5 Kinder an 4-5 Tagen in der Woche mindestens 6 Stunden am Tag.
Alle Kinder sind beim Jugendamt gemeldet.
Die Kindeseltern sind Selbstzahler, meist beide Berufstätig und nicht unbedingt Geringverdiener.
Gestern kam mein Einkommnsteuerbescheid für 2007.
Mein zu versteuerndes Einkommen liegt bei 3.868€

Muss ich noch mehr schreiben?

:arrow: von Daniela Lord am 24.04.2008 14:18 Uhr Als Erzieherin und selbständige Tagespflegeperson habe ich voll Erstaunen Ihren Artikel über Kinderbetreuung in Deutschland gelesen. Selbst als freie Autorin tätig frage ich mich, wie sie bei Ihrem Redakteur mit einer solch reißerischen Story im Stil der Bildzeitung durchkommen konnten. Man sollte beim Titel Ihrer Zeitung eine seriöse Arbeitsweise vermuten. Eine Tagespflegeperson in Deutschland verdient in der Regel ca. 3,50 Euro brutto die Stunde, davon hat sie nicht nur die anfallenden Kosten im Zusammenhang mit der Betreuung der Kinder zu tragen sondern auch noch Sozialabgaben zu leisten. Fortbildungen die im Übrigen vorausgesetzt und verlangt werden müssen in der Freizeit wahrgenommen werden und werden nicht vergütet! Ich verlange mit Nachdruck eine Richtigstellung Ihrer Fehlbehauptungen!
MfG Daniela Lord, Erzieherin und Autorin sowie Moderatorin des Fachbereichs Finanzen beim 1. Tagespflegeportal Deutschlands http://www.laufstall.de

:arrow: von Linda am 24.04.2008 14:12 Uhr Ich kann mich meinen Kolleginnen, die schon auf den Artikel geantwortet haben nur anschließen.
Wer hat das bei Ihnen recherchiert, vor allem woher?
Völlig unrealistisch.
Ich bin Tagespflegeperson in Berlin und arbeite für das Jugendamt. Ich bin qualifiziert und habe keinesfalls die Stunden zur Qualifizierung und weiteren Fortbildung nur "abgesessen". Das dies während unserer "Freizeit", also nach Feierabend und am Wochenende stattfinden, wenn die Tagespflegeperson schon einen 10-12 Std. Tag hinter sich hat, das wird hier in keinster Weise erwähnt.
Auch das, die Jugendamt-Sätze pro Kind weit unter der hier sehr unrealistischen Angabe liegt, davon liest man hier nichts. Die Jugendamt-Sätze liegen derzeit bei höchstens 3 € pro Kind, zwar noch steuerfrei, was sich ja auch in naher Zukunft ändern wird. Das Verpflegungsgeld ist darin auch schon enthalten. Fehlzeiten, wie z.B. Krankheit, Urlaub der Tagespflegeperson und des Tageskindes wird nur zum Teil bezahlt.

Hier wird wieder einmal deutlich wie unrealistisch doch die Öffentlichkeit über unsere Arbeit und unser "Einkommen" informiert ist. Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen weiterhin um Anerkennung kämpfen.

Wir sind keine "Hausmütterchen", die nur mal so nebenbei Kinder betreuten, sondern qualifizierte Tagespflegepersonen.

In diesem Sinne fordere ich den Verfasser auf, sich doch an den entsprechenden Stellen besser und realistischer zu informieren.

:arrow: von Christine am 24.04.2008 13:53 Uhr Auch ich kann mich als qualifizierte Tagesmutter nur über diesen Artikel wunderen. Was soll so etwas?
Ich habe 2 tolle Tageskinder und 3 tolle eigene Kinder und vor allem Betreuen wir ja nicht nur, sondern wir haben noch sehr viel mehr Aufgaben, wie z.B.: Fördern, Bilden, Erziehen und Pflegen!

Wenn Sie uns als dumme Perlen hinstellen wollen, dann rechnen sie auch mit Kontra!
Mit freundlichen Grüßen und bitte um genauere Recherchen
eine engagierte und liebevolle Tagesplegeperson

:arrow: von Kaethe am 24.04.2008 13:50 Uhr So ein schlecht recherierter und sachlich fehlerhafter Bericht über die Tagespflegebetreuung, ist mir schlichtweg gesagt noch nie untergekommen. Ich biete der Verfasserin ein unbezahltes Praktikum in meiner Pflegestelle an, währentdessen kann sie sich umfassend über das Berufsbild, dessen Verdienstmöglichkeiten, steuerrechtliche Behandlung, gesetzliche Vorraussetzungen und noch einiges mehr, informieren. Vielleicht schreibt sie danach einen neuen Artikel?

Kaethe P.

:arrow: von Jana am 24.04.2008 13:24 Uhr Darf denn hier jeder veröffentlichen, was er und wie er will? Der Artikel ist absolut unverschämt geschrieben und ganz schlecht recherchiert! Da ist soviel falsch, das ich gar keine Lust habe, irgendwas zu korrigieren. Ich kann nur allen raten, den Text schlichtweg zu ignorieren. Jemandem, der unsere Kinder als Brut bezeichnet (selbst wenn nur aus Sarkasmus), liegt sowieso nicht wirklich etwas an ihrem Wohl. Und alle Eltern, die das Glück haben, eine gute Tagesmutti gefunden zu haben, wissen ja, das hier nur Unsinn steht.
Und der wütende Schreiberling sollte wohl mal schauen, wo seine wahren Probleme liegen!

:arrow: von Maria am 24.04.2008 13:06 Uhr Mit Erstaunem und Schrecken habe ich Ihren Artikel gelesen.
Ich denke, dass auch und gerade für einen so kleinen Absatz über Tagesmütter genau geprüft werden soll, bevor etwas veröffentlicht wird. Schon die Wortwahl finde ich teilweise sehr beleidigend. Ich bin Fachkraft (Erzieherin mit vielen Zusatzqualifikationen und Autorin (Elternbuch, Kinderbücher) und betreue im Rahmen der Tagespflege 5 Kinder in einer Kleingruppe.
Da ich u.a. alle Investitionen selbst tragen muss, betrug mein Nettoeinkommen im letzten Jahr ca. 450 Euro monatlich für 45 Wochenstunden Arbeitszeit.
Bitte prüfen Sie in Zukunft genauer, bevor Sie schreiben.
In der Hoffnung, dass die Kritik hier nützlich ist und Sie sich vielleicht zu einem besseren Artikel mit Richtigstellung anregen lassen, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

:arrow: von Tagesmutter-Frankfurt am 24.04.2008 12:59 Uhr Ich muß mich doch sehr über Ihre mangelnde Recherche wundern!!Auch Ihr TON mißfällt mir sehr.
Meine Kinder als "Brut" zu bezeichnen finde ich unverschämt!Den Qualifizierungskurs als Jodeldiplom zu bezeichnen ist einfach unterirdisch.Wir Tagemütter müssen uns jedes Jahr um 20 Stunden Weiterqualifizierung kümmern ,wenn wir unsere Pflegeerlaubnis behalten wollen.Die Pflegeerlaubnis muß immer wieder neu beantragt werden.Es finden Kontrollen durch das Jugendamt statt,die die Qualität der Betreuungsplätze sichern.Der Stundensatz von 6-10 € sind utopisch.Wir haben eine wöchentliche Arbeitszeit von 50 Stunden und mehr!Würden Sie für das gleiche Gehalt ebenso qualifiziert und engagiert arbeiten,müßte ich Ihnen jetzt nicht schreiben!Ich fordere eine Richtigstellung ihres Artikels!

:arrow: von Pitti am 24.04.2008 12:49 Uhr Auch mir hat es gerade das Mittag vermiest. Begriffe wie "clevere Tagesmütter", vorausgegangen eine Warnung zur Vorsicht ... die sich über ein Jahr hinziehende Qualifizierung wird zum "Jodeldiplom" degradiert und das Herauspicken besagter "Perle" erinnert an ein bekanntes Märchen wo gut von schlecht getrennt wurde. Ich schließe mich der Meinung meiner "Kolleginnen" aus dem Westen an. Ich selber komme aus dem "Osten" Deutschlands.

:arrow: von Zwergenbande am 24.04.2008 12:46 Uhr Ich bin über diesen Artikel sehr empört. Wie kann man so etwas in eine Zeitung setzen .
Schließe mich meinen ganzen Vorschreiberinnen an und fordere eine Richtigstellung der Angaben .
eine Mutti,Oma und Tagesmutti

:arrow: von Stef am 24.04.2008 12:36 Uhr Edit:
P.p.s.: Den von Ihnen verwendeten Begriff "Brut" übersah ich beim ersten Lesen des Artikels. Nun sehen Sie mich doppelt schockiert.

:arrow: von Stef am 24.04.2008 10:56 Uhr Sehr geehrte Frau Henrich,
ich bin selbstständige Tagesmutter und fühle mich durch Ihren Artikel persönlich angegriffen. Ich fordere Sie auf, die negativen Allgemeinplätze in Ihrer Aussage über die Qualität einer Tagespflegeperson in einer Gegendarstellung richtigzustellen.
Vielen Dank und freundliche Grüße
P.s.: Bitte verwenden Sie zukünftig im Zusammenhang mit Kinderbetreuung nicht mehr den Begriff "Perle". Denn auch Sie möchten sicher ungern als "Schreiberling" bezeichnet werden.

:arrow: von BigMum am 24.04.2008 10:47 Uhr Ich kann mich dem was geschrieben wurde nur anschließen. Es ist einfach eine unverschämzheit, welche falschen Aussagen hier verbreitet wurden.

Hier bei uns im Landkreis Leer, liegt der Std für Tagesmütter zwischen 2,50 - 5,00 Euro. Von den Jugendamtern und Vereinen, gibt es oft nur weniger.
Manchmal wird dort nur ein Std-lohn von 0,89 Euro angeboten.

Daher bitte, ich wie meine Vorredner, um Richtigstellung dieses Berichtes.
Nein, ich bitte nicht nur, ich fordere sie sogar auf, sich richtig zu informieren und es richtig zu stellen.

Es ist eine bodenlose Frechheit, wie hier über uns geschieben wird, und wie man sehen kann, kommt von keinem auch nur eine positive Reaktion auf diesen Artikel. Das sollte doch wirklich mal zu denken geben, und setzt doch wohl eindeutig eine Entschuldigung und Richtigstellung vorraus.

Ich glaube kaum, das es hier irgendjemand geben wird, der anderer Mainung ist.

BigMum Tagesmutter im Landkreis Leer.

:arrow: von Beate Schmitt am 24.04.2008 09:12 Uhr UNVERSCHÄMTHEIT !!!!! Wir bitten um genaues Recherchieren und Richtigstellung !!!!! Wie kann man soooo was in die Zeitung setzen ?

:arrow: von Anette am 23.04.2008 21:12 Uhr Ich schließe mich meiner Kollegin mamiblue gnadenlos an.

Die Politik streitet über Mindestlöhne und in Lübeck zahlt das Jugendamt 2,13 € pro Stunde inkl. aller anfallenden Kosten. SIE würden für diesen Stundenlohn sicher nicht tätig werden.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen wie schlimm ich Ihren Beitrag zur Tagespflege finde. Es gibt sooooo viele Vereine, an die Sie sich hätten wenden können. Da sitzen Menschen mit Wissen.

Ich selbst habe drei eigene Kinder und betreue fünf TagesKINDER gleichzeitig. Das macht in der Woche schnell 50 und mehr Betreuungsstunden aus und dann sind da noch die eigenen Kinder und Garten und Mann und Haushalt und Vorbereitung für den nächsten Tag.

Wenn ich Ihnen mitteilen würde was ich viel lieber geschrieben hätte, müsste ich meine gute Erziehung vergessen!!!

OHNE WORTE

und

OHNE GRUSS Anette

:arrow: von Windelhopser am 23.04.2008 19:57 Uhr Als ich diese Artikel las, sträubten sich mir meine Nackenhaare . Ich arbeite seit 22 Jahren als Tagesmutter u. bin vom Beruf Kinderkrankenschwester u. kann sagen das ich mit viel Liebe ,Angagemont u. auch Fachwissen arbeite die man nicht mal so eben neben bei macht .Und das ich meine Arbeit gut mache sagt meine lange Warteliste aus .Ich kenne noch andere Tagesmütter die genauso angagiert arbeiten .Und 1000€ pro Kind zu erhalten ist für mich Utopie .Wir bekommen mal eben 2 ,13 € -5 € pro Stunde .
Also bevor man solch eine Artikel einstellt sollte man sich vorher genauestens schlau machen .Mein Beruf heißt TAGESMUTTER .
Herzliche Grüße Marion Schacht u. ihre Windelhopser

:arrow: von Marion Pehns, Kindertagespflegestelle Zeppelinheim am 23.04.2008 17:21 Uhr Sehr geehrte Damen und Herren!

Zu meiner Person, mein Name ist M. Pehns und ich bin beim Kreis Offenbach/Main als qualifizierte Tagespflegeperson gemeldet. Ich betreue in Neu-Isenburg/Zeppelinheim in der Regel bis zu drei Tageskinder und arbeite schon ein paar Jahre als Tagespflegeperson mit Pflegeerlaubnis.
Wie viele andere Kolleginnen von mir, kämpfe ich um bessere Rahmenbedingungen, aber auch für ein besseres Ansehen in unserer schönen, aber auch verantwortungsvollen, individuellen und teilweise anstrengenden Tätigkeit.

Als ich Ihren Artikel: „Gute Betreuung kostet oft viel Geld“, 22.04.08 von Frau Anke Henrich im wiwo Kindererziehung, Abschnitt TAGESMUTTER las...viel mir alles aus dem Gesicht!!!

Ich denke Frau Henrich hat nicht richtig recherchiert, oder sie hat falsche Informationen bekommen – außerdem hat sie sich mehrfach im Ton vergriffen!
In welchem Licht werden wir denn in diesem Artikel als Tagespflegepersonen hingestellt??? Unglaublich! Ich (wir) arbeite mit viel Zeitaufwand (auch nach Feierabend!), liebevoll, mit Konzept und auch professionell!!!

Der Artikel entspricht nicht der Wahrheit und könnte die Eltern im Glauben lassen, dass die Kindertagespflege unbezahlbar ist! Das Stundenhonorar das genannt worden ist, bekommt weder eine private Tagespflegeperson, erst Recht nicht die Tagespflegepersonen, deren Eltern öffentlich bezuschusst werden?!

Ich möchte jetzt auch nicht jedes Wort und Behauptung in diesem Abschnitt zitieren müssen, möchte Sie aber bitten uns in Zukunft nicht in ein falsches und schlechtes Bild zu beschreiben!

Marion Pehns
Kindertagespflegestelle Neu-Isenburg

:arrow: von Susanne am 23.04.2008 17:16 Uhr Wer hat hier recherchiert? Hat es überhaupt jemand getan?

Ich betreue 5 Kinder alle zwischen 13-15 Monate alt. Meine Arbeitszeit geht weit über 12-14h hinaus und ich bekomme dafür einen Hungerlohn! Wie kommt hier jemand darauf, das pro Kind 1000€ bezahlt werden?
Dann der Vergleich mit einer Haushaltshilfe die ja sogar doppelt so teuer wäre? Was soll das!

Und es ist keine Glückssache eine Tagesmutter zu finden, die paßt und sogar eine Perle ist, sondern es ist Glückssache überhaupt eine Betreuung für Kinder unter 3 zu finden, weil es zu wenig Plätze gibt. Wenn man dann das Glück hat sein Kind bei einer Tagesmutter (Vater) unterbringen zu können, ist dass wie ein Perlenfund. Und das ist selbst in den neuen Bundesländern so, ansonsten hätte ich keine Warteliste von 20 Kindern (welche JETZT alle eine Betreuung suchen), oder?

Wieso werden solche Unwahrheiten verbreitet, nur um einen interessanten Artikel zu zaubern?

Eine Tagesmutter die für Annerkennung dieser Berufsgruppe kämpft!

:arrow: von Sabine Janssen am 23.04.2008 16:03 Uhr Ich habe diesen Artikel gelesen. Und zwar mit ausgeprägtemWiderwillen.

Nicht nur die Wortwahl und der populitische Unterton machten die Lektüre zur Tortur, sondern die recherchierten Fakten sind schlicht und ergreifend ungenügend bis falsch.

Ich nehme doch an, Sie haben recheriert...???

Wenn ja, sollten Sie Ihre Quellen sorgfältiger auswählen.

Die Schelte, die Sie nun beziehen, haben Sie sich verdient.

Und das nicht nur von den Tagesmüttern/vätern.

Das die Kinderbetreuung in Deutschland absolut verbesserungswürdig ist, können wohl alle bestätigen, die damit zu tun haben.

Leider ist Ihr Artikel dabei KEINE Hilfe.....Nicht für die Eltern, die Sie verunsichern, nicht für die Betreuuenden, die eh schon zu kämpfen haben.

Diesen hämischen, unflektierten Artikel werde ich mit bestem Gewissen schnellstens vergessen.

:arrow: von Sabine Janssen am 23.04.2008 16:03 Uhr Ich habe diesen Artikel gelesen. Und zwar mit ausgeprägtemWiderwillen.

Nicht nur die Wortwahl und der populitische Unterton machten die Lektüre zur Tortur, sondern die recherchierten Fakten sind schlicht und ergreifend ungenügend bis falsch.

Ich nehme doch an, Sie haben recheriert...???

Wenn ja, sollten Sie Ihre Quellen sorgfältiger auswählen.

Die Schelte, die Sie nun beziehen, haben Sie sich verdient.

Und das nicht nur von den Tagesmüttern/vätern.

Das die Kinderbetreuung in Deutschland absolut verbesserungswürdig ist, können wohl alle bestätigen, die damit zu tun haben.

Leider ist Ihr Artikel dabei KEINE Hilfe.....Nicht für die Eltern, die Sie verunsichern, nicht für die Betreuuenden, die eh schon zu kämpfen haben.

Diesen hämischen, unflektierten Artikel werde ich mit bestem Gewissen schnellstens vergessen.

:arrow: von Sarah am 23.04.2008 15:59 Uhr Also wie kann man so einen Bericht nur ohne vorher genau zu überprüfen freigeben?
Beschäftigen Sie sich mal richtig mit dem Thema Tagesmutter/Vater.
Was wir alles leisten und machen in der Betreuung.Diese Kinder bekommen eine hoch qualifizierte Betreuung und das geht auch nur weil die TAgesmütter/Väter dahinter stehen.Sie sind dort nicht in gruppen von 20 Kindern und auf sie kann man persönlich einzelt eingehen.Die Tageseltern haben die zeit sich auf jedes einzelenes Kind einzustellen.Und die Förderung ist sehr intensiv.

Hoffe das Sie diese Kommentare sich zu Herzen nehmen.

Freundliche Grüße von einer Tagesmutter die unter dem Mindeslohn liegt und trotzdem Spaß an ihrer Arbeit hat.

:arrow: von Manuela am 23.04.2008 14:27 Uhr Ich bin auch erschrocken über diesen Bericht.
Wir betreuen doch keine Brut,es sind Kinder die uns anvertraut werden.
Und das wir daran 1000 Euro verdienen ,darüber kann ich aber nur lachen.
Bei drei Euro die Stunde komme ich da wohl nicht hin.
Man hätte sich vorher mehr erkundigen müssen bevor man soetwas schreibt.

Ich kann nur den Kopf schütteln
Manuela ,Mutter von vier Kindern und zwei Tageskids.

:arrow: von Cindy am 23.04.2008 14:08 Uhr Ich bin total empört.Wir Tagesmütter/Väter geben diesen Kinder/Eltern ein gutes Gefühl der Wärme und Geborgenheit.Neben Familienanschluss und alles Dingen die wir unternehmen.
Wir fördern diese Kinder wie unsere eigenen Kinder.Sprachförderung und vieles mehr.Ich verlange eine Richtigstellung seitens ihres falsch dokoumentierten Berichtes über Tagesmütter/Väter.Wir alle die Kinder betreuen und keine geldgierigen Tageseltern sind werden uns gegen sowas immer wehren.Schade das man wegen Auflagen so eine Unwahrheit verbreitet.

Eine Tagesmutter die sich wehrt

:arrow: von Utibothe am 23.04.2008 13:41 Uhr Ich bin erschrocken über diesen Artikel bzgl. der Tagespflege.
Unsere Arbeit, die wir gerne ausüben, wird absolut falsch dargestellt. Ich kann mich nur meinen "Vorschreiberinnen" anschließen. Von diesem Geld können wir nur träumen, wir versteuern alles, bilden uns laufend fort (in unserer Freizeit!), und jetzt denken die Eltern noch aufgrund Ihres Artikels, wir verdienen uns goldene Nasen durch Nichtstun. Ich bin echt sauer !!!
Trotzdem freundliche Grüße
einer engagierten Tagesmutter mit Herz und Seele
Ute

:arrow: von Doreen Medenwald am 23.04.2008 13:39 Uhr Ich bin erschrocken darüber, wie unsere Arbeit mit Füßen getreten wird. Die Person, die den Artikel zur Tagespflege verfasste, hat ihre Arbeit jedenfalls nicht gut gemacht. Eine inhaltliche Richtigstellung muss auf diesen Hetzartikel gegen uns Tagespflegepersonen folgen. Ich schließe mich den Kollegen/innen an und hoffe, dass die Öffentlichkeit nicht von solchen schlecht recherchierten Artikeln erreicht wird. Dieser Artikel zeigt, wie unaufgeklärt manche Leute über die Kindertagespflege sind. Es muss noch mehr Öffentlichkeitsarbeit erfolgen, damit unsere Arbeit endlich anerkannt wird. Mein Motto: Qualität macht aus klein GROß!

Mit lieben Grüßen

Doreen Medenwald (Tagesmutter aus Parchim)

:arrow: von Carola am 23.04.2008 12:35 Uhr Selten habe ich einen so falsch recherchierten Artikel über die Tagespflege gelesen. Es ist von Ihnen unverantwortlich mit welcher Wortwahl und mit welchen rechtlichen Fehlbehauptungen und dazu wohl ein Bündel an Unwissenheit sie die qualitativ sehr gut gebildeten und qualifizierten Frauen und Mütter die als TPP arbeiten herabsetzen.
Meine Kolleginnen und ich kommen größtenteils aus Postionen in den Betrieben und der Wirtschaft mit entsprechender Ausbildung oder Studium.
Es gibt zum Glück viele solcher Tagespflegepersonen die heranwachsende Kinder nicht als Brut betrachten, sondern liebevoll den Bildungs- und Förderauftrag erfüllen um den Kindern in Deutschland einen guten Start zu ermöglichen. Ebenso wird den Elten dadurch die Möglichkeit geboten in ihrem Beruf weiterzuarbeiten.
Die Bezahlung die sie angeben ist ein Hohn und da kann ich mich nur allen Vorschreibern anschließen.
Mit diesem Artikel haben Sie weder den Kindern, noch den Eltern, noch den TPP noch sich selbst einen Gefallen getan.
Ich etwarte nun zur Recht von Ihnen eine Richtigstellung der Fakten !

empört und immer noch sprachlos
Carola - Tagesmutti mit Leib und Seele

:arrow: von Andrea 45 am 23.04.2008 11:35 Uhr Also ich schließe mich hier meinen Kollegen an.Alles was hier schon geschrieben worden ist gilt auch für mich.
Wenn schon Interesse an uns Tagesmütter,damit meine ich ehrliche Recherche dann sollte es schon der Wahrheit entsprechen.
Vielleicht wäre es ja auch mal für Sie interessant zu erfahren,das selbst die Erzieherin die Tagesmutter werden möchte eine solche Qualifizierung beim Jugenamt vorlegen muß um eine Pflegeerlaubnis zu erhalten.Und das wir neben unseren Familien und Tageskindern Seminare besuchen,weil uns es sehr wichtig ist.Das wir neben allen Dingen auch noch Buchführung machen.
Und zum Thema Geld ,ich habe eine mutter die nicht arbeiten gehen könnte wenn ich ihr Kind nicht betreuen würde.Da sie privat zahlt kann garnicht irgendeinen hohen Stdl. zahlen.Ich betreue ihr kind 80 Std im Monat für 208 Euro.Rechnen sie sich mal aus was ich an Stdl abzügliche aller Kosten bekomme.Frag: Würden Sie oder die Artikelschreiberin dafür auf stehen und zur Arbeit fahren,Topleistung bringen?
Glaube ich nicht. Wir Tagesmütter/Väter machen das täglich.
Herzlichen Gruß Mutter von 3 Kindern und Tagesmutter mit Herz

:arrow: von Conni am 23.04.2008 10:48 Uhr Auch ich finde es unverschämt, das Sie unsere Kinder mit Brut betiteln!
Und über die Arbeit einer TPP sollten Sie sich erst mal richtig informieren.Wir betreuen und behüten ja nicht nur, sondern haben auch die Aufgabe, Kinder zu fördern und zu fordern.Wir arbeiten mit Eltern und Jugendämtern zusammen, sind verpflichtet uns weiterzu bilden. Wenn die Kinder dann zu Hause sind geht unsere Arbeit ja auch noch weiter: den nächsten Tag vorbereiten, was kochen wir, was basteln und singen wir? Haben wir den Eltern was mitzuteilen?
Finaziell werden wir auch nicht reich! Oft arbeiten wir für einen Stundenlohn von 2,20€ wo wir noch Verpflegung,Ausflüge, Spielsachen ect. von kaufen müssen. Dazu kommen noch kosten für etliche Versicherungen und Steuern zahlen wir auch noch ,auch für die Verpflegungskosten.
Wir wünschen uns eine Annerkennung unseres Berufes und arbeiten daran, und mit ihrem Bericht diskriminieren Sie uns.
Ich würde Ihnen raten, einmal einen Kurs für Tagesmütter zu besuchen und sich mit den Erfahrungen dieser auseinandersetzen.
Einen schönen Tag wünscht
Conni--Tagesmutter aus Leidenschaft

:arrow: von Susanne am 23.04.2008 10:47 Uhr Also ich finde, daß dieser Artikel nicht sehr sachlich recherchiert und formuliert wurde.

Es ist schon anmaßend, wenn man im Abschnitt der Tagespflege von einer "Brut" statt von Kindern spricht. Wir sind doch keine Tiere, bei allem was Recht ist!!

Ansonsten entsprechen die Angaben zur Bezahlung in keinster Weise dessen, was im wirklichen Leben abläuft. Woher auch immer diese Infos kommen, ich kann mir nicht vorstellen, daß diese bei mehr als 2 TPP in verschiedenen Wohngegenden abgefragt wurden.

Also sehr hilfreich ist der Artikel nicht, weder für Interessenten zur Info über die diversen Angebote noch für den Ausbau der Kinderbetreuung, der ja derzeit in aller Munde ist.....

Kopfschüttelnde Grüße von Susanne, Mutter zweier Kinder und Tagesmutter

:arrow: von Rolf Müller am 23.04.2008 09:53 Uhr Leider reicht der Platz für meinen Kommentar nicht! Deshalb hier nur das Wichtigste, weil man das einfach nicht so stehen lassen kann:
Es geht um den Beitrag über die Tagespflege in Ihrem Artikel, der als einen Angriff auf eine gesamte Berufssparte zu werten ist der auf Unwissenheit, Vorurteilen und Hetze basiert!
„Die Sätze die von Jugendämtern für die Betreuung in Tagespflege gezahlt werden bewegen sich in den meisten Städten oft deutlich unter 2,50€. Womit man mal lediglich auf einen Betrag kommt, der oft unter 400€ im Monat liegt, wovon aber i.d.R. alle Anfallenden Kosten, wie für Essen, Pflegemittel, Eintrittsgelder etc. abgedeckt sein sollen. Es ist den Tagesmüttern oft strengstens untersagt von den Eltern zusätzliches Geld für Bastelsachen oder Ausflüge zu nehmen. Für eine Privatbetreuung kann eine Tagespflegeperson je nach Nachfrage und Lage maximal 4 – 5 Euro, in teuren Gegenden vielleicht bis 6 Euro erzielen.“
„Entgegen Ihren Behauptungen sind von der „Gesamtsumme“ der Einnahmen der Pflegeperson Steuern fällig! Die Unterstellung die Tagespflegeperson trenne dies auf Ihrer Rechnung, um diese Beträge nicht versteuern zu müssen ist eine Frechheit! Dies wird so vom Finanzamt vorgeschrieben, damit die Eltern nicht, auch die Kosten noch absetzen können, die ihnen zu Hause mit ihrem Kind auch entstehen würden.“
Dass es auch hier schwarze Schafe gibt, ist ganz natürlich. Auch eine Kinderpflegerin ist nicht immer der geborene Pädagoge. Eine TPP ist, um ihre Pflegeerlaubnis nicht zu verlieren, verpflichtet sich 20 Stunden im Jahr weiterzubilden. Das gibt es fast in keinem anderen Beruf in diesem Sektor.
Ich glaube wer einmal mitbekommen hat, was es heißt 5 Kinder unter 3 Jahren nicht nur zu hüten, wird schnell merken, das dies bei Weitem nichts mit „Absitzen“ wie es in Ihrem Beitrag provozierend hingestellt wird, zutun hat.
Rolf Müller
Redakteur des 1. Deutschen Tagespflegeportals „laufstall.de“

:arrow: von mamyblue am 23.04.2008 09:37 Uhr Mit Erstaunen nehme ich Ihre Kenntnisse in der Tagespflege war!
Da hat sich aber Jemand gar nicht richtig informiert!!

Als erstes muss ich anmerken: Wir betreuen keine Brut (weder Eigene! noch Fremde) sondern Kinder!

Von den angegebenen Studensätzen können Kindertagespflegepersonen nur träumen! Die Stundensätze liegen pro Kind zwischen 1,90 € und 3,50 € - BRUTTO wohlgemerkt. Alle Kosten sind darin enthalten und die Betragen lt. Bund ca. 245,- € pro Kind in einer Ganztagsbetreuung -wenn nicht noch mehr.
Sie können sich ja selber mal ausrechnen, wieviel netto übrigbleibt!
Ganz vereinzelnt nehmen TM auch mal 4,- bis 6,- € die Stunde. Im Gegenzug betreuen Sie dann meistens auch höchstens 1 - 2 Kinder.

Das die Eltern oft noch selber die Tagesmutter zahlen müssen, liegt daran, dass ganz viele Kommunen ein Gesetz zur Übernahme der Kosten für Kinder in Tagespflege noch nicht umgesetzt haben! Eigentlich sollen die Betreuungskosten für die Eltern nämlich gleich hoch sein, egal ob ihr Kind in den KiGa oder zur Tagesmutter geht.

Und zu den Pflegekosten: Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass wir die Pflegekosten gesondert aufführen. Diese können von den Eltern nicht steuerlich getend gemacht werden, weil sie diese Kosten auch hätten, wenn sie ihr Kind zu Hause versorgen!
Wir Tagespflegepersonen müssen diese Pflegekosten jedoch genau wie alle anderen Einnahmen versteuern!

Wir wünschen uns einfach ein bisschen mehr Recherche und Objektivität.

Herzliche Grüße einer engagierten Kindertagespfleperson
http://www.luebecker-tagesmuetter-vaeter-ev.de


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