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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2013, 18:12 
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Danke! Verstanden. Das war mir noch nicht ganz klar, aber jetzt ist alles klar. :)

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Christiane Winter

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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2013, 19:09 
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motschekiepchen hat geschrieben:
Das ist wirklich nichts Neues. Wir bekommen keine Rflegerlaubnis, wenn nicht die schriftl. Einverständniserklärung des Vermieters vorliegt. In Anbetracht der sehr vielen Fälle von Mpbbing der Nachbarn, würde ich auch nicht als KTPP arbeiten, wenn ich kein Okay des Vermieters hätte.


Naja, in Leipzig scheint das aber so zu sein Oberraupe :wink:


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BeitragVerfasst: Di 26. Feb 2013, 23:04 
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Das ist auch nichts Neues. Und es stammt aus dem 1974 ...
Udo Jürgens - Ein ehrenwertes Haus
und hier der Liedtext zum Mitträllern!
:D

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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 07:54 
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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 08:10 
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Wenn man die PE beantragt, muß man mit den anderen Unterlagen diese Einverständnis vorlegen. Ist zwar traurig das Ganze, aber sehr sinnvoll.

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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 08:28 
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Ich sehe das auch als sehr sinnvoll an

Und mal ganz ehrlich, wir hatten dieses Thema doch noch vor gar nicht allzu langer zeit hier schon mal, ich hatte schon etliche Kinder und auch Elternteile die eine massive Belästigung von Mitmietern gewesen wären.

Ich käme aus Vermietersicht auch nicht auf die Idee eine Wohnung an eine KTPP zu vermieten die nicht im Erdgeschoß liegt, es sei denn das ganze Haus wimmelte von Kindern.

Wenn ich an Familien vermiete, werden die Kinder mit den Jahren größer und die Kindergeräusche verändern sich, soweit ok, aber in wievielen Familien rattern denn die Kids mit den Bobbycars und so weiter durch die Wohnungen, das ist doch heutzutage keine Seltenheit mehr. Bei mir z.b gint es seit 26 jahre unter dreijährige, also ich weiß nicht ob jemand der unter mir wohnen würde, das soooo lange soooo toll fände?!

Da muss man echt beide Seiten betrachten

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lg Silke:-)
27 jahre Tagespflege sind ab Mai 2014 leider Geschichte


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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 09:40 
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Hier habe ich mal aus anderen Städten und Gemeinden was recherchiert:
In Marburg wird eineZustimmung des Vermieters empfohlen.
In Potsdam ist unter "Nachweise und Vorlagen" (Punkt 16, Seite 31) das "Einverständnis zur Nutzung angemieteter Räumlichkeiten
ggf. ist das schriftliche Einverständnis des Vermieters erforderlich".
In Garbsen wird ebenfalls empfohlen das Einverständnis des Vermieters einzuholen und die Nachbarn zu informieren.
Im Rhein-Neckar-Kreis wird es vor der Aufnahme der Tätigkeit als TPP in einer Mietwohnung oder in einem gemieteten Haus als Muss angesehen den Vermieter in Kenntnis zu setzen. "Es gibt noch kein rechtskräftiges Urteil, aber es ist unstrittig, dass bei der Betreuung von mehr als drei Kindern die Zustimmung des Vermieters vorliegen muss. Grundsätzlich sollte man die Zustimmung jedoch immer einholen, um Nachteile zu vermeiden." (Stand 28.08.2012).
Auf Rügen benötigen TPP "für eine PE die schriftliche Erlaubnis des Vermieters, sonst stimmt das JA gar nicht erst zu." (vgl. Laufstall-Forum zum Thema "Berufliche Tätigkeit in Mietwohnungen", Beitrag von KathiMini), ebenso in Leipzig, vgl. Beitrag von Sonnenkäfermama im selben Thread), hier fordert die Richtlinie Kindertagespflege 2012 eine schriftliche Zustimmung des Vermieters (Seite 5).
Die Nachbarschaftshilfe Garching hat ein Faltblatt "Tagesmütter gesucht" folgenden Punkt aufgeführt: "Wir suchen Sie, wenn Sie ggf mit Ihrem Vermieter abgeklärt haben, ob Sie als Tagesmutter arbeiten dürfen".
Das Amt für Jugend und Familie Forchheim schreibt ausdrücklich in der Infomappe Tagesmütter "Die Tagesmutter braucht keine Zustimmung des Vermieters, wenn es sich um eine begrenzte Anzahl von Kindern handelt und der Wohncharakter der Mieträume erhalten bleibt."

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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 09:49 
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Hi,

als ich mit meienr TPP Tätigkeit anfangen wollte, gab es im Kurs auch die Empfehlung den Vermieter vorher darüber in kenntnis zu setzen. Dies tat ich dann auch. Mein Vermieter (Wohnungsunternehmen) gab mir schriftlich, das ich die Tätigkeit ausüben darf solange sich die Nachbarn nicht beschweren. Im Telefonat sagte ich schon, das Fahrzeuge wie Bolelrwagen oder Buggy ect im Fahrradkelelr stehen würden. Also der Hausflur ist nicht zugestellt. Mittags ist hier Ruhe da die Kinder schlafen. Der mehr Müllverbrauch wird durch gekaufte separate Müllsacke gewährleistet. Als das habe ich vorher schon erwähnt um einige Streit faktoren berücksichtigt zu haben.

Ich denke ein (gutes) Auskommen mit den Nachbarn ist wichtig.

Liebe Grüße

Jeannette aus Braunschweig


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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 09:53 
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CheyChey hat geschrieben:
solange sich die Nachbarn nicht beschweren


Da nützt dir die Zustimmung des Vermieters letztendlich herzlich wenig. :evil:
Denn die sich immer beschweren, sind ja die anderen Mieter. Dem Vermieter ist es eigentlich egal. Da reicht schon einer und der macht richtig Stunk. Sei es nur aus Langeweile.

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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 12:06 
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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 13:39 
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Also ich bin auch TPP von 5 Kindern im Alter zwischen 1-3 Jahre.
Ich wohne in einer Wohnanlage mit Eigentumswohnungen und habe eine davon als Mieterin im Erdgeschoss mit Garten gemietet.
Ich habe März 2011 mit der Betreuung in den eigenen Räumen angefangen, mein Vermieter hatte damals nichts dagegen und wir haben es aber auch nicht schriftlich festgehalten. Ich hatte Anfangs kleine Schwierigkeiten, die ich versucht habe aus der Welt zu schaffen. Wie ich weiß war ich auch Gesprächsthema bei den Versammlungen der Eigentümer, aber die Mehrheit hatte nichts dagegen das ich diesen Beruf privat ausführe.Ich halte meine Mittagspausen ein wo meine Kleinen schlafen, bei schlechten Wetter wische ich den Hausflur und nehme auch vom ganzen Haus Post und Päckchen an, vielleicht ist das mein Plus. Aber wie man sieht ist es auch in so einer Wohnanlge möglich die Betreuung durchzuführen. Ich finde es hier in Deutschland ganz schlimm wie man gegen Kindern angeht, eigentlich sind wir als Familie gleichzustellen, nur mit der Ausnahme das am Abend und Wochenende die Kinder zuhause sind, den bei regulären Familien muss es ja auch geduldet werden das nun mal Kinder da sind und Gott sei Dank, was wären wir den ohne unsere Kinder, waren wir doch selbst mal welche. Ich hoffe für alle Kinder, TPP und Eltern das dieses ganze Thema mal einen guten Ausgang findet und Kindern von allen angenommen werden und aktzeptiert werden.


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BeitragVerfasst: Mi 27. Feb 2013, 21:06 
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Danke, snowflake, für den Hinweis auf diesen Thread, hätte ich sonst übersehen!
Ich bin sowas von heilfroh, dass ich im eigenen Haus betreuen darf. Zuvor in einer gemeindlichen Mietwohnung war es ein Horror: war zwar extra für Kindertagespflege vorgesehen, aber dauernd hat etwas nicht funktioniert (Handwerkermängel) und am Ende hieß es von der Gemeinde, wir würden die Schäden selber verursachen :wallb: :wallb:

Liebe Familienministerin, Kindergeld, Betreuungsgeld und wie die finanziellen Zuwendungen alle heißen - das alles nützt nichts, wenn die Kinder NICHT WILLKOMMEN sind an Betreuungsorten, Spielplätzen, Straßen, Geschäften ...!!!

Leute, friert die Kinder ein und taut sie erst wieder auf, wenn sie Steuern an den Staat zahlen können :x: :x:

LG Räuberfrau


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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2013, 13:03 
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Rein rechtlich gesehen, muss man hier in die Teilungserklärung der Eigentümergemeinschaft reinschauen:
Die Hausverwaltung hat gegenüber der Tagesmutter umgehend ihre Zustimmung zu erklären, denn aus $ 4 der GO (Gemeinschaftsordnung) zur Teilungserklärung der Wohnungseigentümergemeinschaft geht hervor, dass die Tagesmutter einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Zustimmung zur Ausübung ihrer freiberuflichen Tätigkeit hat.
Die Tagesmutter übt aufgrund ihrer vom Jugendamt erteilten Tagespflegeerlaubnis in rechtlich zulässiger Weise die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson aus. Hierbei handelt es sich um eine freiberufliche selbstständise Tätigkeit, nicht jedoch um ein Gewerbe. Diese Zustimmung kann von der Tagesmutter im vorliegenden Fall nicht verweigert werden, da stets nur maximal fünf fremde Kinder anwesend sind und die Beanspruchung des Gemeinschaftseigentums bei weitem nicht über dasjenige normale Maß hinausgeht, das von Mietern oder Miteigentümern zu dulden ist. Dies hat der BGH in einem vergleichbaren Fall bereits im Juli 2009 festgestellt. Von den Kindern geht entgegen einzelner Behauptungen anderer Hausbewohner, die hiermit bestritten werden, gar kein übermäßiger Lärm aus, da es sich um Kleinkinder handelt, die Wohnung überdies zur Abdämpfung etwaigen Lärms mit Teppichen ausgelegt wurde und die Tagesmutter sehr auf eine ruhige Betreuungsathmosphäre achtet innerhalb der Betreuungszeiten. Hier muss auch auf die jüngsten Gesetzesänderungen in Bezug auf Kinder"lärm" hingewiesen werden. In diesem Zusammenhang sollte man derartigen Behauptungen nicht ungeprüft Glauben schenken. Der Hol- und Bringverkehr der jeweiligen fünf Elternpaare fällt angesichts der Größe der Anlage nicht ins Gewicht (16-Parteien-Wohnanlage) und berechtigt die Hausverwaltung ebenfalls nicht zur Verweigerung der Zustimmung. Angesichts der Sachlage ist die Betreuungstätigkeit durch die Hausverwaltung bis zur Erteilung der Zustimmung zu dulden.

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BeitragVerfasst: Fr 25. Jul 2014, 23:09 
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Armes Deutschland, kann man da nur sagen....
Ich denke, das ist ja auch ein gesellschaftliches Problem bei uns, oder? Wenn Kinder häufig als Störfaktor betrachet werden, stimmt doch was nicht. Hauptsache, jeder hat seine Rente. Da würde ich auf die Barrikaden gehen!! Nur nicht entmutigen lassen...


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