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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: So 16. Mär 2008, 09:46 
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Hallo!

Auch ich habe einige negative Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Meine beiden Kinder (3 und 5) gehen zu meinem Hausarzt, dem ich vertraue im Gegensatz zur Kinderärztin.
Erstens sitze ich nicht Stunden im Wartezimmer und komme i.d.R. immer innerhalb einer halben Stunde dran.
Zweitens nehmen sich beide Ärzte Zeit, beraten bei Bedarf ausführlich und ehrlich (sie haben mir z.b. von der Windpocken-Impfung abgeraten) und sind super sensibel und einfühlsam zu den Kindern.
Es sind ganz normale Kassenärzte!
Meine Kinderärztin hat meinen Sohn mit knapp 4 Monaten untersucht. Ich war mehrfach dort, weil er praktisch 24 Stunden gebrüllt hat (seit seiner Geburt) und wir sicher waren, dass er Schmerzen hat. Sie hat das nicht ernst genommen.
Zwei oder drei Tage später sind wir in die Kinderklinik gefahren - dort wurde festgestellt, dass er einen Leistenbruch hat. Das Loch war so groß, dass die dort ihren Finger durchstecken konnten. Die Gedärme sind durch das Loch in die Hoden gerutscht und das hat höllische Schmerzen verursacht!!! Er ist sofort operiert worden. Das war einfach unglaublich.

Aber ich könnte auch andere Geschichten von mir und meinem Hausarzt erzählen. Dank ihm wurde meine Tumorerkrankung nämlich so spät entdeckt, dass ich nur noch 4 Wochen zu leben gehabt hätte. Der hat mich und meine Schmerzen nämlich 1 Jahr lang mit einer Rheumasalbe abgetan ohne mich nur einmal zu untersuchen!

Wie ihr seht - ich stehe den Ärzten auch sehr sehr kritisch gegenüber. Ich kann Steffi da nur bestätigen! Und ich stehe auch den Impfungen eher kritisch gegenüber. Und wenn meine Tochter schon in dem Alter wäre - ich würde sie auch nicht HPV impfen lassen.

Liebe Grüße, Melli

_________________
Kindertagespflege "Hoppetosse"


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Mo 17. Mär 2008, 23:03 
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Linda hat geschrieben:
Sorry, aber was sind das für Ärzte? :roll: Solche Behandlung ist mir noch nie widerfahren. Im Gegenteil. Bei meiner Gyn. ist extra eine Arzthelferin dafür da mitgebrachte Kinder von Patienten zu beschäftigen, damit die Mütter in Ruhe ihren Arztbesuch wahrnehmen können. :wink: Das find ich echt klasse. :D

Ich habe es auch früher nie erlebt, wenn ich als Tagesmutter mit allen Tageskindern und meinen eigenen zum Arzt gehen musste.


Jetzt bin ich ja sprachlos :shock: Linda, sorry - das ist die große Ausnahme :? ich kenne dies nicht und bin schon fast 48 Jahre alt :lol:
Du hast Glück - das ist einfach ein phantastisches Angebot von deinem Gyn :up:

Melli, mir tut es von Herzen leid, was dir widerfahren ist :( als ich das las................konnte ich es nicht fassen :cry:

Wenn man sich heute zu Tage als Patient nicht selber ausreichend informiert, hat man fast verloren :( das Ärztelatein versteht eh fast niemand (mein Sohn würde es verstehen, der ist in Latein gut :lol: ) :x

Nein, ich sehe es so wie Steffi - den meistens Ärzten geht es nicht mehr um den Menschen :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Mo 17. Mär 2008, 23:06 
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Dieses Angebot ist wirklich nicht alltäglich. Marion, da muss ich Dir recht geben. :wink:

Ich fand es aber klasse für Mütter mit noch sehr kleinen Kindern. :D

_________________
Herzliche Grüße
Linda
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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 20. Mär 2008, 14:42 
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Natürlich Linda :up:
Wenn man sich mal überlegt, dass es noch Praxen gibt - die keinen Kindertisch mit Spielsachen haben :roll: die meisten Mütter müssen doch ihre Kids mit zu den Arztterminen nehmen :x

......natürlich Kinderärzte ausgeschlossen :lol: wäre ja auch schlimm wenn die ihr Wartezimmer nicht Kindgerecht eingerichtet hätten :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Mo 28. Apr 2008, 16:45 
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HOCH---> Bild

Hi :D

Da wir gerade dabei sind uns jetzt schon über einen Praktikumsplatz für Kai zu informieren (G8 Schüler), bin ich auf die Seite von Paul-Ehrlich-Institut in Langen, auf Informationen über die HPV-Impfung gestoßen :)

Wer sich dafür interessiert: der klickt hier!
Quelle: http://www.pei.de


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 5. Jun 2008, 08:19 
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Das was ich entscheidend finde, ist, das das Risiko, wenn man regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen geht gegen Null tendiert, also eine Impfung völlig überflüssig macht!
D.h. wer regelmäßig geht, braucht auch keine Impfung, zumal sie wirklich mehr als umstritten ist.
Sie ist grad mal ein paar Jahre auf dem Markt.

Abgesehen davon das meine Tochter total ungeimpft ist, würde ich das Risiko bei den bekannten Fällen nicht eingehen,
weder für mein Kind, noch für mich.
Dann lieber eine gescheite Aufklärung, was es heißt regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen!

LG Owyn

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mit drei eigenen Mäuschen (06/05) und (10/08) und (2/15) - mit aktuell Neustart nach Schwangerschaft und Babypause


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 5. Jun 2008, 13:39 
Hallo Owyn, erstmal herzlich willkommen hier, wir haben uns ja noch nicht begrüßt!

Verrätst Du mir, warum Deine Kleine komplett ungeimpft ist? Gehörst Du den Imfpgegnern? Ich sehe ja den Sinn der HPV-Impfung auch nicht ein, aber durchweg alle Imfpungen sehe ich nicht als sinnlos an...einige halte ich für sehr wichtig!

Würd mich mal so interessieren... :wink:

LG, Steffi


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 5. Jun 2008, 18:49 
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Hallo,

ich hatte gesucht aber nichts gefunden, wo man sich vorstellen kann... falls es so etwas gibt, mach ich das gern :)

Meine Tochter ist ungeimpft, weil sie wie ich eine Milcheiweißunverträglichkeit hat und mir das Risiko zu hoch ist, das sie auf die Fremdeiweiße in den Impfstoffen reagiert. ich selbst hatte bei der letzten Tetanus eine heftige Reaktion...

Auch bin ich mittlerweile etwas belesen und eher kritisch eingestellt. Ob sie irgendwann geimpft wird, ist aktuell noch nicht klar... eventuell, aber das ist noch nicht dran :)

LG Owyn

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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 5. Jun 2008, 19:53 
Hallo Owyn!

Zum Vorstellen gehts hier

Ja, das kann ich gut nachvollziehen, dass Du das dann nicht möchtest. In der letzten Zeit stehe ich Impfungen auch immer kritischer gegenüber! Zwar sind meine Kinder soweit geimpft, aber wie Du siehst, bin ich bei dieser Impfung hier auch sehr verhalten. Es scheint so, als ob sich langsam aber sicher eine neue Denkweise breit macht. Da ich als immer stärkerer Anhänger der alternativen Medizin mir mittlerweile eh viel mehr Gedanken als früher mache, führt das wohl zwangsläufig dazu... :wink:

LG, Steffi


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Do 5. Jun 2008, 20:00 
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Dem kann ich mich anschließen... für mich kam es auch schrittweise...
immer mehr Alternativen tun sich auf.. ich hinterfrage auch mal eine ärztliche Entscheidung ;)
Aber so ist es mit vielen Bereichen, auch mit Ernährung... auch wenn ich da noch eher zu viel Mist esse :oops:

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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Mi 15. Jul 2009, 15:03 
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Wieder hoch Bild

Meine Neuigkeit hat zwar insofern nichts mit der HPV-Impfung zu tun, aber mit einem verbesserten Gebärmutterhalskrebs Test zur Früherkennung!
Von der Quelle http://www.verbrauchernews.de - klick hier!

LG von Marion


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 Betreff des Beitrags: Re: HPV-Impfung
BeitragVerfasst: Mi 15. Jul 2009, 20:49 
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Wow... interessante Diskussion, die ihr hier geführt habt - auch wenn es schon eine Weile her ist, aber ich glaub, dass dieses Thema immer ein heißes Eisen bleiben wird, bei dem wirklich jeder für sich ganz alleine entscheiden muss, was "richtig" oder "falsch" ist. Nur soviel: Unsere Maus wird gegen ALLES geimpft. Bisher hatten wir noch nie Probleme, auch nicht bei einer 6-fach Impfung und ich betreue auch Kinder, die zusätzlich zur 6-fach noch eine andere (mir ist gerade entfallen welche) bekamen und auch da ging alles gut...

Mephista79 hat geschrieben:
Meine Kinderärztin hat meinen Sohn mit knapp 4 Monaten untersucht. Ich war mehrfach dort, weil er praktisch 24 Stunden gebrüllt hat (seit seiner Geburt) und wir sicher waren, dass er Schmerzen hat. Sie hat das nicht ernst genommen.
Zwei oder drei Tage später sind wir in die Kinderklinik gefahren - dort wurde festgestellt, dass er einen Leistenbruch hat. Das Loch war so groß, dass die dort ihren Finger durchstecken konnten. Die Gedärme sind durch das Loch in die Hoden gerutscht und das hat höllische Schmerzen verursacht!!! Er ist sofort operiert worden. Das war einfach unglaublich.

Ich kann dich soooo gut verstehen. Wir hatten schon einen Termin in einer Schreiambulanz, weil wir völlig verzweifelt waren. Dann waren wir beim Chirurgen, wegen dem Blutschwamm meiner Tochter und da kam ganz zufällig der Leistenbruch raus. Wir durften direkt von der Arztpraxis ins KH fahren. Ich hatte nicht mal Zeit irgendwelche Sachen zu holen, so schnell ging alles - den Termin in der Schreiambulanz konnten wir danach absagen. Ich hatte immer das Gefühl, ich hab ein anderes Kind aus dem KH wieder mit nach Hause genommen. Übrigens wurde bei uns der Leistenbruch so spät erkannt, weil unser damaliger Kinderarzt unsere Maus zur U2 nicht untersuchen wollte, weil sie ihm zu viel geweint hat an dem Tag. Hätte er sie untersucht hätten wir uns qualvolle 3 Monate erspart. Aber, Glück im Unglück: Wir haben jetzt eine super Kinderärztin, die auch Homöopathin ist und sich immer wahnsinnig viel Zeit nimmt. Allerdings ist sie scheinbar nicht nur bei uns beliebt. Dort sind Wartezeiten von 2 Stunden auch völlig normal...

_________________
Liebe Grüße
Sonnenkäfermama

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Meine Sonnenkäfer: 08/12-m, 10/12 - m, 11/12 - w, 12/12 - m, 02/13 - m


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