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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 15:11 
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Hallöchen,
ich habe mal eine Frage an euch.

Letzter Stand im Dezember waren bei mir 5 Tageskinder und alle von 9 - 15Uhr bei mir. Himmlische Arbeitszeiten!!!!

Set Januar geht eine der Mütter nun im Schichtdienst arbeiten und hat somit bei der Stadtverwaltung auf 8h aufgestockt. Nun ist es aber so, dass sie (Pflegeberuf) ganz oft einspringen muss & lange Dienste für kranke Kollegen mit übernehmen muss.

Es ist also gut möglich, dass die Kleine dann Mo, Di, Do & Fr von 7 bis 17 Uhr bei mir ist und (als Ausgleich für die Stunden) Dienstag zu Hause bleibt. So ist jedenfalls die Vorstellung des Jugendamtes.
Ich sehe das allerdings nicht als gerecht an, da ich Dienstags ja trotzdem von 9 - 15 arbeite.

Wie seht ihr das???

LG, die Martha


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 17:16 
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:? Keiner hat eine Meinung dazu?


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 18:33 
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Meine erste Frage: Bist Du denn mit der Änderung und der damit verbundenen Arbeitszeitverlängerung grundsätzlich einverstanden? Ich meine, das sind pro Tag 4 Stunden mehr Arbeit mit nur einem Kind...

_________________
Liebe Grüße, Ute


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 18:41 
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Dass du Dienstags arbeitest hat ja nichts mit dem Kind zu tun, dafür erhälst du ja von den anderen Kids das Geld.

Wichtig ist, dass du mit dieser Veränderung der betreuungszeiten einverstanden bist? Bist du da vorher gefragt worden und hast zugestimmt oder wurde dir das so präsentiert?

_________________
lg Silke:-)
27 jahre Tagespflege sind ab Mai 2014 leider Geschichte


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 19:41 
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Hallo Silly & danke für deine Antwort.

Anfangs war ausgemacht, dass die Mama ihre Kleine von ca. 7,45Uhr bis 15Uhr zu mir bringt. Nun hat sich das so entwickelt, dass sie halt recht oft "einspringen" muss.

Stimmt schon, dass die Kleine ja Dienstags nicht da ist. Mir wäre es lieber, wenn sie da wäre, denn ich arbeite ja ohnehin. Mir geht es bei meiner Anfrage nur um meine verlorene Freizeit (4 Tage in der Woche!!!). Wahrscheinlich hätte ich einen 10h Vertrag unter diesen Umständen einfach gerechter gefunden...


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 19:42 
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Die Situation ist für dich total doof, du möchtest das Kind sicher behalten, hast aber nur Nachteile - generell längere Arbeitszeit und dann auch noch nur 1 Kind für 2 Stunden! Und von dem "freien Tag" hast du nichts!
5 Kinder und die alle zur gleichen Zeit, da hattest du aber Glück!
Bei mir überschneidet es sich oft so, dass von 7 bis 17 Uhr 4 Kinder da sind aber nur zu den Kernzeiten gemeinsam, morgens und abends jeweils nur 1 Kind für etwa 2 Stunden alleine.
Hast du beim Jugendamt schon nachgefragt, ob sie dir etwas entgegenkommen können, ev. mehr Stunden bezahlen? Manchmal hat man Erfolg - man muss sich nur trauen!

Viele Grüße
Lilli


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BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2015, 20:14 
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Hallo Lilli & hallo Fridolin (deine Antwort hatte ich vorhin glatt übersehen),

ja, diese Konstellation ist wirklich toootal doof!!

Ich werde allerdings in Zukunft auch keine 6h Kinder mehr annehmen. Es ist zwar fast wie Urlaub, wenn man 5 kleine Hosenpupsis von 9- 15 hier hat..., aber man verdient ja auch echt wenig damit.
Am besten hab ich in einem Jahr verdient, als ich 4 Takis betreute (8-10h pro Kind).

Die Mama des Mädchens war heute beim Jugendamt, weil sie gern auf 10h aufstocken wollte, leider machte da unsere Dame beim JA nicht mit. Von ihr kam der Vorschlaf, dass die Kleine ja an einem Tag in der Woche zu Hause bleiben kann, um die Stunden so wieder rauszuholen...
Dabei fällt mir aber gerade die Frage ein, ob unsere JA Dame denn überhaupt darüber bestimmen kann, dass die Eltern ihr Kind an einem Tag zu Hause lassen??? :blink2:


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 07:03 
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Ich sehe das wie Silly.Bist du gefragt worden ob du das überhaupt willst ???????
Die Dame vom Amt kann dir NICHT voerschreiben wann und zu welchen Zeiten du arbeiten musst.
War nicht irgendwas von wegen wir sind SELBSTSTÄNDIG ????????????
In einer Krippe / Kindergarten bleibt keine Erzieherin länger ,die Öffnungszeiten sind von X -. Y und das wars.Wenn du so nett bist und mal ne Ausnahme(über DEINE Öffnungszeit hinweg )machst schön für die Mutter,aber nur wenn es in deine Planung passt.

Beate


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 10:14 
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Das das JA dir keine Stunden bezahlen will, die das Kind regelmäßig nicht kommt, wundert mich jetzt nicht. Wenn ich Schichtdienstkinder habe, dann regel ich das über ein Stundenkontingent. Also, wenn das Kind normalerweise 9-15 Uhr kommt an 5 Tagen die Woche, hast du 30 Stunden zur Verfügung. Dann schau dir an, wie viele Stunden im Schnitt durch zusätzliche Arbeitszeiten dazu kommen. Diese Stundenzahl würde ich beim Jugendamt angeben und dazu schreiben, dass die Betreuungszeit flexibel nach Arbeitsplan der Mutter stattfindet. Und die Mutter lässt sich von ihrem Arbeitgeber bescheinigen, dass sie zusätzlich zur normalen Arbeitszeit von xy Stunden zum Einspringen/Überstunden verpflichtet ist, die auch mal kurzfristig anfallen können. Das beides schickt ihr zusammen ans JA. Dann können sie eigentlich nichts machen, weil die Eltern einen Rechtsanspruch auf die Betreuung während ihrer Arbeitszeiten haben. (Unter Umständen muss auch der Vater bzw. der Arbeitgeber des Vaters noch bescheinigen, dass er die Betreuung nicht übernehmen kann.)

Den Antrag auf jeden Fall auch schriftlich stellen. Sollte das JA nicht einlenken, sich die Ablehnung schriftlich (!!) bestätigen lassen und dagegen Einspruch einlegen. (Müssen die Eltern machen.) Die Mutter kann aber auch mal eine Etage höher gegen und den Vorgesetzten deiner SB verlangen.


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 12:52 
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Naja, dass die Kleine an einem Tag in der Woche nicht kommt, das war ja der Vorschlag vom Jugendamt, damit die Eltern (es sind beide berufstätig) nicht über diese 40h / Woche kommen. Die Mutter muss aber ganz oft auch am WE arbeiten (da passt dann der Papa auf die Kleine auf) und hat DESHALB in der Woche frei. Eigentlich ist es doch nicht rechtens, dass sie dann ihre Kleine zu Hause lassen muss, oder?

Mit den Arbeitszeiten bin ich schon einverstanden, aber dann muss es auch rechtens entlöhnt werden, bin ich der Meinung.
Beispiel: Wenn ich ein 40h Kind habe, bekomme ich (rein hypo...) 600€ dafür und arbeite NORMALERWEISE von 8 - 16 Uhr.

Bei diesem Kind arbeite ich dann aber für das ghleiche Geld 4 Tage in der Woche von 7 - 17 Uhr und einen Tag von 9 - 15 Uhr. DAS ist doch nicht in Ordnung so. Oder sehe nur ich das so?


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 13:44 
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Zitat:
Bei diesem Kind arbeite ich dann aber für das ghleiche Geld 4 Tage in der Woche von 7 - 17 Uhr und einen Tag von 9 - 15 Uhr.


Neee, bei diesem Kind arbeitest du 4 tage von 7-17 Uhr

Den anderen arbeitest du doch gar nicht mit diesem Kind

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lg Silke:-)
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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 18:24 
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Zitat:
Naja, dass die Kleine an einem Tag in der Woche nicht kommt, das war ja der Vorschlag vom Jugendamt, damit die Eltern (es sind beide berufstätig) nicht über diese 40h / Woche kommen.


Warum sollen sie denn nicht über die 40h pro Woche kommen?

Ansonsten kannst du natürlich auch argumentieren, dass das Kind im Kindergarten auch 5 Tage pro Woche kommen darf, völlig unabhängig davon, wie die Arbeitszeiten der Eltern sind. Da das ja auch bezuschusst wird, ist es beim Gleichstellungsgrundsatz zwischen KTP und Kita eigentlich nicht einzusehen, warum das Kind Donnerstags aus seiner gewohnten Gruppe ausgeschlossen werden soll. Vielleicht kannst du anbieten, dass das Kind an diesem Tag nur in einer gewissen, reduzierten Kernzeit kommt? Damit es nicht "aus dem Rhythmus" kommt? Möglicherweise lässt sich das JA darauf ein.

Wie alt ist das Kind?


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 18:58 
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Die Kleine wurde im Oktober 14 ein Jahr alt.

Die Mutter hat eine reguläre Arbeitszeit von nur 6h und hat (Arbeitsweg) aus diesem Grund eine 8h-Betreuung vom JA genehmigt bekommen. Nun muss sie aber, wie gesagt an einigen Tagen länger arbeiten und auch oft für kranke Kolleginnen einspringen.

Das JA will nicht mehr Stunden genehmigen, weil die Mutter laut Arbeitsvertrag nur 6h pro Tag arbeiten müsste. Wenn die Kleine an dem "freien Tag" zur Kernzeit käme (was ich gut finden würde), dann kämen wir ja locker über die 40h Woche und genau DAS will das JA ja nicht. :roll:


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BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2015, 23:50 
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Dann kann die Mutter sich vom Arbeitgeber eine Bestätigung holen, dass sie Überstunden machen muss. Wenn sie nachweist, dass sie die Betreuungsstunden braucht, kann das Jugendamt sie nicht verweigern.
Aber wie schon geschrieben: Die Mutter muss tatsächlich arbeiten und das Kind anwesend sein.


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BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2015, 13:24 
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Hallo,
wir haben doch die gesetzeslage, dass die eltern der über 1jährigen Kinder einen Anspruch auf Betreuung bei Bedarf haben, egal ob sie arbeiten oder nicht in der zeit. die mutter kann doch sagen, dass sie den dienstag für haushalt, arztbesuche etc braucht, eben bedarf hat und dann das kind wenigstens vormittags betreuen lassen. das wäre doch ein kompromiss eventuell...
LG
Sandra

_________________
tätig seit 1996


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