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 Betreff des Beitrags: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 11:21 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
Beiträge: 1093
Hallo,
wie "giftig" dürfen Pflanzen sein? Was ist noch okay?
Wir haben im Vorgarten Kirschlorbeer http://www.gizbonn.de/?id=149, http://www.botanikus.de/Beeren/Kirschlo ... rbeer.html

Giftig durch:
Vor allem in Blättern und Samen befinden sich zyanogene Glykoside, in geringen Mengen auch im Fruchtfleisch. Die Blätter müssen gut gekaut werden, um Blausäure freizusetzen.

Kritische Dosis:
Bei Blättern nicht bekannt. Falls bis zu drei Beeren aufgenommen wurden, ist in der Regel nicht mit Vergiftungserscheinungen zu rechnen.

Mögliche Symptome:
Nach Verzehr von mehreren Beeren oder Blättern kommt es zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Brechreiz. Gelegentlich zeigt sich Gesichtsröte. In seltenen Fällen finden sich Kopfschmerzen, Schwindel, verminderte Atmung und Bewußtlosigkeit.

Ich finde, das ist schon zu giftig...
Allerdings sind die Büsche im Vorgarten, wo ich mit den Tageskindern ja nie bin...


Was meint ihr?

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 13:00 
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Registriert: Mi 27. Jun 2007, 19:24
Beiträge: 410
Wohnort: Aachen
läßt man denn als tagesmutter die kinder ohne aufsicht im garten?
ich denke, nein.
man bekommt doch sofort mit, wenn sich ein kind an den büschen zu schaffen macht, oder?
ich habe eine eibe im hof. um diese zeit fallen viele beeren herab. aber ich bin mir dieser gefahr bewußt
und verhalte mich entsprechend. habe ich kinder(3-jährige), die sich schon mal alleine im hof aufhalten dürfen
(der hof liegt direkt vor meiner spielzimmertür), dann liegt garantiert keine beere auf dem boden.
ich denke, gefahr erkannt, gefahr gebannt.
außerdem versuche ich den kindern beizubringen, dass sie sich nichts in den mund stecken dürfen.
bei manchen ist man dabei aber leider nicht sonderlich erfolgreich.

vielmehr angst habe ich, wenn wir im wald unterwegs sind und die kinder dort frei spielen dürfen.
anna-maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 15:52 
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Registriert: Mo 25. Jun 2007, 13:13
Beiträge: 639
Hallo!

Wir haben auch ganz oder teilweise giftige Pflanzen im Garten (Maiglöckchen, Blauregen, Fingerhut, Herbstzeitlose fallen mir jetzt spontan ein). Meine Regel ist: Die Pflanzen stehen da, wo die Kinder nicht hinkommen, also hinten im Beet. Und da die Kids nie (!!) alleine im Garten sind, bekomme ich mit, wenn sie sich in die entsprechende Richtung aufmachen. Alles was sich in Reichweite der Kinder befindet, ist ungiftig oder wird entfernt.

Liebe Grüße

Tulpenfeld


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 18:29 
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Registriert: Sa 7. Jul 2007, 19:32
Beiträge: 3574
Wohnort: Leipzig
Ich pwesönlich würde nie behaupten, es immer mitzubekommen, wenn ein Kind irgendetwas in den Mund steckt.
Aber, irgendwo wo man auch Prioritäten setzen.
Erstens ist ALLES giftig, wenn es in entsprechenden Mengen gegessen wird.
Zweitens gibt es auch außerhalb meines Gartens Pflanzen. Und wir sind oft draußen.
Drittens gibt es nur sehr, sehr wenige tödliche Pflanzen.
Die meisten verursachen Übelkeit und Erbrechen. Das ist wirklich nicht schön, aber....
Ich musste schon 2x die Giftzentrale anrufen. Anfangs war ich auch übervorsichtig.
Jedesmal mit Sachen, welche angeblich tödlich sind. Zigarettenkippen und Aronstab.
Jedesmal musste ich nichteinmal zum Arzt. :P
In den Betreuungsräumen habe ich keinerlei Pflanzen. Einfach um relaxter zu arbeiten. Draußen mache ich keinerlei Thema draus. Ich habe gemerkt, je gezielter ich das thematisiere, um so interessanter wird es.
1x habe ich mit der Heckenschere einen Busch untenherum gekürzt, damit die Krabbler nicht an die Samenkapseln kommen. Da ich von oben gesehen, nicht mitbekomme, wenn sie kauen.

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Liebe Grüße von Gela
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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:55 
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Registriert: Fr 7. Mär 2008, 16:23
Beiträge: 821
Wohnort: Bayern
Ich stimme dir zu Motschekiepchen bei mehr als einem Kind kann ich nicht alle ständig im Auge haben auch wenn ich die Kinder nicht im Garten alleine lasse Ich passe zwar auch auf möchte aber nicht behaupten das es mir nicht passieren kann. Es kann so schnell was im Mund verschwinden.Daher habe (hoffe ich mal) ich keine Giftigen Pflanzen im Garten. Stimmt nicht Tomaten sind Nachtschattengewächse und die Blätter sind ja auch giftig :oops: aber man kann Kinder auch nicht vor allem bewahren.

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Fr 4. Okt 2013, 12:28 
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Registriert: Di 30. Mär 2010, 12:53
Beiträge: 220
Ich habe großen Respekt vor giftigen Pflanzen. Besonders im Wald, wo die Kinder ein Stück weglaufen... Sie stecken doch mal was in den Mund. Eiben sind überall. die Beeren sind nur gefährlich, wenn die kleinen, bitteren Kernchen zerbissen werden, aber eine Nadel von dem Zeug reicht aus, um einen lebensbedrohlichen Zustand zu haben. Doof ist auch, dass man sich auf Angaben im Internet nicht verlassen kann. Es halten sich über Jahrzehnte Ammenmärchen. Die Giftnotrufnummer sollte jede TM im Handy eingespeichert haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Fr 4. Okt 2013, 20:39 
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Beiträge: 1359
Welche Ammenmärchen?

LG Räuberfrau


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Sa 12. Okt 2013, 11:27 
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Beiträge: 80
Das Vogelbeeren giftig sind z.B. ;) sind sie nämlich nicht :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: So 13. Okt 2013, 07:32 
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Beiträge: 220
Oh, eben erst gesehen.

Habe aktuell im Schaufenster eine Ausstellung über Giftpflanzen in einer Apotheke im Schaufenster gesehen: Efeu war genannt und abgebildet. Die Geschichte dazu ist, dass ein Russe nach dem Verzehr von Efeublättern verstarb. Die sind nicht giftig. Ist schon viele Jahrzehnte her passiert. Er wird an was anderem verstorben sein. Das Gerücht hält sich - ähnlich wie mit der Kommastelle beim Eisen im Spinat. Schneebeeren (Knallerbsen), Weihnachtssterne - nicht giftig. Verlässlich Auskunft gibt es nur in der Giftnotrufzentrale. Deshalb- Nummer im Handy speichern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: So 13. Okt 2013, 22:39 
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Beiträge: 3574
Wohnort: Leipzig
Das Maß machts eben. Wie die "Pibusse" in den Tomaten. Angeblich giftig, alle schneiden die raus. 1kg muß gegessen werden davon, um gesundheitliche Schäden zu bekommen.
Wußtet ihr, das jeder reine Tee, über läöngere Zeit, mehrmals täglich, gesundheitliche Schäden hervorruft. Also immer schön wechseln :)

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Liebe Grüße von Gela
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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Mo 14. Okt 2013, 08:12 
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Beiträge: 7
Ich denke sobald Kinder an der frischen Luft spielen (auch auf dem Spielplatz/vor dem Haus) gibt es das RIsiko, dass Kinds mit giftigen Pflanzen in Berührung kommen. Darum würd ich das im Garten jetzt auch nicht so eng sehen, alleine lassen sollte man die Kids ja sowieso nicht.

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Kinderlachen ist wertvoller als jede Truhe voll Gold


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2013, 18:16 
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Beiträge: 80
Es gibt so viele schöne ungiftige Pflanzen, da muss man nicht unbedingt die giftigen stehen lassen meiner Meinung nach. Selbst wenn man dabei ist, hat man nicht vorne hinten und an den Seiten Augen, sondern immer nur vorne.


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Mi 16. Okt 2013, 06:58 
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Wäre vernünftig und sicher, zumindest im eigenen Garten. Wer seinen Garten liebt, dem wird aber wohl das Herz sehr schwer beim Gedanken an einen Frühling ohne Tulpen und Osterglocken...


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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Mi 16. Okt 2013, 07:03 
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Beiträge: 1093
Blumen werden aber weniger oft gegessen als Beeren :). Blumen kommen wohl nur in den Vorgarten. hinten werden die umgrtreten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Giftige Pflanzen im Garten
BeitragVerfasst: Mi 16. Okt 2013, 13:49 
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Beiträge: 579
Wohnort: Saarland
Giftnotruf parat haben finde ich auch wichtig

Aber dennoch haben bisher alle kinder gelernt, was man in meinem Garten anfassen und abreisen darf oder nicht

Da gibts nämlich gar nicht so vieles was ich gerne von den kids gepflückt haben möchte....die beschränken sich schon auf die vielen Gänseblümchen
Ob giftige oder ungiftige Pflanzen, ich mags gar nicht wenn man an Pflanzen Blätter, Äste oder Blüten abreist.
Zierblumen sind so bisserl abgetrennt durch kleine steinerne Rasenkante und dahinter ist Sperrgebiet.

Ich hatte vor Jahren mal ein Vorstellungsgespräch Anfang März/April, als grade die Tulpen blühten. Da sass die Mama da und sagte, wenn meine Tochter hier rausgeht zu mspielen, rennt sie als erstes wie Attila durch s Hunnenfeld und reist Ihnen alle Blumen ab.

Ich sagte ihr nur, gan z sicher nicht und erklärte das der damaligen zweijährigen auch vorm rausgehen ....und alles hat prima überlebt....

Das ist wie vieles, denk ich mal, einfach eine sache der feststehenden Regeln und Grenzen.

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lg Silke:-)
27 jahre Tagespflege sind ab Mai 2014 leider Geschichte


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