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BeitragVerfasst: Sa 18. Jan 2014, 20:36 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
Beiträge: 1093
Hallo,
meine Frage steht im Prinzip schon oben. Wenn ich eine Einzelauflistung mache und nicht die BKP nehme, dann kann ich ja auch die Räumlichkeiten irgendwie abschreiben/absetzen. Wie funktioniert das denn=
Ich habe ca. 50 qm nur für die Kinder, die Küche mit ca. 20 qm wird auch mit genutzt und natürlich der Flur. Kennt sich da jemand aus?

LG

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BeitragVerfasst: Sa 18. Jan 2014, 22:45 
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Registriert: Sa 7. Jul 2007, 19:32
Beiträge: 3574
Wohnort: Leipzig
Das gibt es Berechnungsfaktoren. Anzahl der Kinder-Quatratmeter. Auch Strom, Wasser....wird damit berechnet. Da braucht man, glaube ich einen Steuerberater. Zumindest würde ich mir das nicht zutrauen.

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Liebe Grüße von Gela
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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 10:06 
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Registriert: Mo 9. Apr 2012, 11:16
Beiträge: 42
Hallo,

bist du Eigentümerin der Räumlichkeiten oder Mieterin? Gibt es noch einen Miteigentümer (z.B. Ehemann zu 50 v.H.)?
Falls Eigentum: Wann wurde es erworben?

Schönen Gruß


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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 11:41 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
Beiträge: 1093
Wir sind Eigentümer. Mein man mehr als ich. Gekauft wurde im Juni 2012.
Gibt es irgendwo Informationen?
Vielleicht gehen wir doch mal zum Steuerberater...

LG

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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 16:34 
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Registriert: Mo 9. Apr 2012, 11:16
Beiträge: 42
Hallo,
ich würde dir auf jeden Fall raten, für die Steuererklärung des Jahres 2012 (Erwerbsjahr) einen Steuerberater aufzusuchen. Möglichst einen Berater, der sich auch ein bisschen bei der steuerlichen Behandlung der Kindertagespflege auskennt. Dieses Thema ist auch für viele Steuerberater etwas Exotisches – und wenn er sich da erst schlau machen muss, entsteht entsprechender Zeitaufwand.
Ansonsten verfügst du ja selbst – gemessen an der Zahl deiner Beiträge – über große Kenntnisse und könntest das auch ohne Berater hinbiegen.
Aber ein teilweise eigenbetrieblich genutztes Grundstück erfordert hier doch steuerliche Unterstützung (zumindest im Erstjahr).
1. Wie verteilt sich der Kaufpreis auf Gebäude und Grund und Boden?
2. Wie groß ist der Anteil der ausschließlich eigenbetrieblich (für die Tagespflege) genutzten Räume. Welcher Anteil davon steht prozentual in deinem Eigentum? Übersteigt dieser Anteil die Wertgrenze von 20.500 € bilden diese Räume notwendiges Betriebsvermögen mit der Folge, dass du hierfür einerseits eine Abschreibung als Betriebsausgabe absetzen kannst, andererseits werden dafür stille Reserven bei einer späteren Betriebsaufgabe versteuert (vereinfacht ausgedrückt: Wertsteigerungen seit dem Kauf).
3. Welche Ausgaben kannst du absetzen (Finanzierungskosten etc.)?
4. Abzug der Ausgaben nur anteilig in Höhe deines Miteigentumsanteils?
Etc, etc, etc.
Eigene Fehler können hier sehr teuer werden (auch noch nach Jahren).
Ich wünsche die noch einen schönen Sonntag.


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BeitragVerfasst: So 19. Jan 2014, 20:08 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
Beiträge: 1093
Danke, das klingt kompliziert...

LG

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BeitragVerfasst: Di 21. Jan 2014, 12:10 
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Registriert: Mo 1. Dez 2008, 20:47
Beiträge: 241
Hi Uli,
vielleicht kannst du mir auch noch kurz bei ähnlichem Thema helfen, ob ich das richtig sehe:
wir mieten ein größeres Gebäude als Gesamtgebäude an, bestehend aus EG als Kindertagespflege; sehr kleiner Einliegerwohnung (DG Anbau) die an einen Unternehmensberater untervermietet wird und 3-Zi-Wohnung (DG Haupthaus) die noch untervermietet werden muss. Geht nur als ganzes zu mieten, aber der Vermieter baut alles nach unseren Wünschen um, daher optimal....
Sehe ich es richtig, dass ich buchhalterisch die Komplettmiete als Ausgabe nehme und die Untervermietung von Unternehmensberater und 3-Zimmer-Wohung als Einnahme buche? Hoffe dass ich es nicht separat als Einnahme (quasi als privater Steuerzahler) versteuern muss....
Ist meine Einschätzung richtig oder weißt du ob es anders gehandhabt werden muss???
Lieben Dank für kurze Auskunft
Sandra

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tätig seit 1996


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BeitragVerfasst: Di 21. Jan 2014, 13:25 
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Registriert: Fr 10. Aug 2007, 20:37
Beiträge: 1389
Wohnort: NRW
Solche Fragen würde ich mir nur von einem Steuerberater beantworten lassen :hiding:


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BeitragVerfasst: Di 21. Jan 2014, 18:53 
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Registriert: Mo 9. Apr 2012, 11:16
Beiträge: 42
Hallo Sandra,

wie Lu59 bereits angemerkt hat, würde ich mir eine derartige Frage auch nicht in einem rechtlich unverbindlichen Forum beantworten lassen. Ein Steuerberater haftet dir für seine Auskünfte; dafür ist er berufshaftpflichtversichert. So bist du auf der sicheren Seite.

Ich selbst tue mich persönlich ohnehin schwer mit dem Gedanken, die Kindertagespflege (auch steuerlich) beliebig auszuweiten (siehe deinen Beitrag unter „Kindertagespflege im Team“, in dem es um eine „Filiale“ geht). Das ist aber meine eigene, völlig unverbindliche und nicht maßgebliche Meinung.

Als die Kindertagespflege im Jahre 2009 vom Gesetzgeber aus dem nicht steuerpflichtigen Bereich herausgenommen und als freiberufliche Tätigkeit eingestuft wurde, war es nach meiner Meinung oberstes Ziel, den bisherigen Tagesmüttern nicht mehr als nötig „weh zu tun“. Das lassen auch die Regelungen zur Kranken- und Rentenversicherung vermuten („nebenberuflich selbständig“ etc.).

In der Praxis zeigen sich aber immer neuere Modelle. Natürlich wird die Meinung und das OK des Jugendamtes eingeholt – aber: das Jugendamt ist nicht Teil der Steuerverwaltung, die vielleicht zu einzelnen Punkten eine völlig andere Auffassung vertreten könnte?

Hier eventuelle Schwachpunkte in der Gestaltung zu erkennen und zu beurteilen ist Aufgabe eines Steuerberaters; dafür erhält er sein Geld.
Sei nicht sauer, aber dich hier aus eine falsche Fährte zu bringen, wäre sicherlich auch nicht in deinem Sinne.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend


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BeitragVerfasst: Mi 22. Jan 2014, 18:58 
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Registriert: Mo 1. Dez 2008, 20:47
Beiträge: 241
Hallo zurück,
lieben Dank für die umfassende und sehr ehrliche Auskunft. Du hast vollkommen Recht und so direkt ist es mir auch lieber als dass es wirklich nach hinten losgeht. HAbe schon einen Termin beim StB gemacht..
Liebe Grüße
Sandra

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tätig seit 1996


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