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 Betreff des Beitrags: Was bleibt?
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2014, 16:54 
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Registriert: Do 3. Jan 2013, 20:39
Beiträge: 147
Wohnort: NRW
Mal 'ne Frage an die langjährigen Tagesmütter (einfach nur so aus Interesse):

Was bleibt nach Vertragsende? Seht ihr weiterhin eure Ehemaligen? Oder bricht der Kontakt gänzlich ab?
Wir (die Eltern und ich) versuchen in Kontakt zu bleiben, klar, unsere Kinder sind gleichaltrig.Ich habe von vielen Familien
und TPPs gehört, die im nach hinein gute Freunde geworden sind.

Sogar mal von einem Wechsel von einem ehemaligen Tagespflegeverhältnis in ein Pflegeverhältnis (alleinerziehende Mutter war an unheilbar Krebs erkrankt und Verwandschaft&Kind wollten die ehemalige TPP als Pflegemutter).

Ich finde diese Geschichten schön und wollte euch nach euren Erfahrungen fragen (und lieber jetzt als im Juli/August, wenn wir wieder mit Pipi in den Augen vor'm Rechner sitzen ;)).

Liebe Grüße
sabatti


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 Betreff des Beitrags: Re: Was bleibt?
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2014, 18:49 
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Registriert: Di 30. Mär 2010, 12:53
Beiträge: 220
Bei den ersten Trennungen wusste ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich hatte auch richtig Bammel davor. Nach über 50 Kindern habe ich längst die für mich erträglichste Variante gefunden: Ich lasse den Abschiedsgedanken bis zum letzten Tag nicht an mich heran, um keine Trauer auf das Kind zu übertragen. Abschied wird natürlich gefeiert. Und in den letzten Wochen wird das Kind mit vorfreudigen Kindergartengeschichten und Erzählungen auf die tolle Kindergartenzeit eigestimmt/vorbereitet. Wenn das Kind weg ist, habe ich meistens alle Hände und den Kopf voll mit der neuen Eingewöhnung. Scheibchenweise kommt die Trauer in verträgliche Portionen hoch z.B: " Ach, da hat er/sie immer dies oder jenes gemacht, hmm..." oder "Oh, da ist ja noch ein Zopfhalter von..."
Den Eltern biete ich an, dass sie jederzeit einen Besuchstermin mit mir oder der ehemaligen Gruppe verabreden können, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Kind das jetzt braucht. Meist kommen sie im ersten viertel Jahr zweimal und dann in größeren Abständen. Nach etwa einem Jahr ist es oft erledigt. Aber es gibt auch anhängliche Ausnahmen. So lange der Wunsch von den Kindern kommt, mache ich mit. Auch wenn Eltern Rat suchen, weil es in der Kita Probleme gibt, bin ich zur Unterstützung bereit. Schließlich hat man einen Lebensabschnitt des Kindes Schulter an Schulter für das Kind zusammengearbeitet und kennt es gut.
Aber: Ich suche keine Freunde! Die Eltern werden von mir gesiezt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was bleibt?
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2014, 22:20 
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Registriert: So 24. Mär 2013, 13:01
Beiträge: 196
Hallo Sabatti!

Es kommt, wie es gerade paßt: zu manchen hat man noch lange nachher Kontakt, bei anderen schläft es ein. Mit einigen bin ich noch "eng", aus manch einer Mama wurde eine Kollegin und zu etlichen Kindern habe ich - auch nach fast 15 Jahren - Kontakt über Facebook. Vom allerersten Tageskind wurde ich zum Abi-Ball eingeladen, da merkt man erst, wie alt man ist :wink: Einige studieren schon, oder stehen im Berufsleben. Was auch sehr schön ist: sie haben allesamt noch Kontakt zu meiner Großen, die in diesem Monat schon 23 wird!

Ich besuche Kinder übrigens auch im neuen KiGa, in den ersten Wochen, einfach um zu sehen, wie sie angekommen sind!

Letztlich ist es so: manche vermisst man sehr, und manche läßt man mit leichterem Herzen gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was bleibt?
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2014, 07:40 
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Registriert: Fr 7. Mär 2008, 16:23
Beiträge: 821
Wohnort: Bayern
Es ist wie Hase schreibt.Es gibt Kinder wenn ihre Kigazeit da ist ist es eben so.Ich habe aber auch schon Kinder gehabt da habe ich als die Zeit immer näher kam fast jeden Abend Rotz und Wasser geheult weil xy geht.Auch ich habe mit vielen Kindern und natürlich Eltern auch nach Jahren noch Kontakt.Eine meiner Ehemaligen Mamas ist heute auch eine Kollegin von mir. J.den ich noch vom Kiga abhole(er kommt im Sept. in die Schule)ist der Sohn von meinem ehemaligen Taggi.Sabine habe ich fast 12 Jahre und ihren Bruder 10 Jahre betreut.Nun ist das 3 te Kind von ihr schon angemeldet.

Es gibt natürlich auch Kinder da ist man froh,das die Zeit der Betreuung vorbei ist,liegt aber kaum an den Kindern,sondern meist an den Eltern :oops:
Wenn Frau diese Arbeit lange genug macht gibt es alle möglichen Varianten

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Was bleibt?
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2014, 14:59 
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Registriert: Fr 10. Aug 2007, 20:37
Beiträge: 1389
Wohnort: NRW
Zitat:
Es gibt natürlich auch Kinder da ist man froh,das die Zeit der Betreuung vorbei ist,liegt aber kaum an den Kindern,sondern meist an den Eltern :oops:

:v: :angle:


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