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 Betreff des Beitrags: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: Sa 25. Jan 2014, 14:01 
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http://www.zeit.de/2014/04/kinderbetreu ... inz-brisch


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: Sa 25. Jan 2014, 17:21 
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Der Mann ist toll! Ich war bereits auf einem Vortrag von ihm :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2014, 14:46 
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Registriert: So 22. Nov 2009, 11:12
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Die Tagespflege wird hier gar nicht erwähnt, doch wer sie kennt und den Artikel liest weiß: Es ist die bessere Betreuungsform für U3-Kinder!

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Die Quix-Zwerge

eigene Kinder: Saskia *03.1999; Timo *08.2002 und Frederike .*02.2010
Tageskinder: Z. (w) *09.2009; G. (m) *04.2011; H.(w) *05.2012; A. (m) *06.2012; M. (w) *08.2012; M. (w) *08.2012; H. (m) *09.2012; F.(m) *11.2012


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2014, 18:19 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
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Ich habe ihn mal eine Email geschickt und gefragt, ob er nicht mal was Positives über Tagesmütter sagen könnte... Mal schauen, ob er antwortet...

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2014, 18:45 
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Registriert: So 24. Mär 2013, 13:01
Beiträge: 196
Hallo!

Ich finde den Artikel bzw. die geäußerten Gedanken gut. Dennoch mag ich mich nicht hinstellen, und sagen, daß unsere Form der Betreuung besser ist. Es ist ein bißchen wie Fisch mit Fleisch vergleichen. Das eine bietet ganz andere Ressourcen, als wir es könnten. Dafür bieten wir wieder Ressourcen an, die das eine nicht kann. Aber was nun letztlich besser ist?? Sicherlich ist die Frage der Bindung ein wichtiger Aspekt, aber wer sagt uns, daß "Teilzeit-Betreuung" nicht auch seine (langfristigen) Nachteile haben kann? Ich "jongliere" gerade mit 9 Kindern in der Woche rum, verteilt auf 5 Plätze (habe meinen Vertretungsplatz für dieses Jahr aufgegeben). Wenn eine verläßliche Bindung nach ca. 6 Monaten als gegeben werden kann, und das bei einem 5-tägigen Besuch der Einrichtung pro Woche, wann ist eine Bindung verläßlich, wenn das Kind nur 2 mal pro Woche kommt, mit 3 Tagen Pause dazwischen?? Wir bekommen den erwähnten Betreuer-Kind-Schlüssel auch nicht unbedingt hin, oder? Weil das unserem Träger aber schon wichtig ist, dürfen wir schon seit mehreren Jahren nicht mehr als 2 Kinder unter 2 Jahren gleichzeitig betreuen, damit wir nicht ganz so untergehen bei den Kleinsten. Ich halte diese Regelung für sinnvoll. Wenn es einem Kind gerade ganz schlecht geht (ich hatte jetzt aktuell einiges mit Magen-Darm zu tun), und ich es z.B. wirklich mal komplett duschen oder die "Kotz-Lache" schnellstmöglich beseitigen muss, wer kümmert sich denn in der Zeit um die anderen Kinder? Nein, mich hinstellen und sagen, dass mein Angebot "besser" ist, mache ich nicht. Es kommt immer darauf an, was die Eltern für ihr Kind haben wollen und ganz ehrlich: auch bei uns müssen sie Abstriche machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2014, 21:07 
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Registriert: So 22. Nov 2009, 11:12
Beiträge: 1503
Ich sehe es aber so, für Babys und Kinder U2 ist es besser, wenn sie zusätzlich zu Mama & Papa nur noch ein oder zwei zusätzliche Bindungspersonen haben - nicht fünf, sechs oder ...
Und in dem Interview steht "Wenn die Eingewöhnung bindungsorientiert läuft, kann sechs Monate später das Kind auch sicher an die Erzieherin gebunden sein, wie unsere Studien zeigen."
D.h. sie haben nach 6 Monaten mal nachgesehen - nicht dass es "erst" nach 6 Monaten so ist. Dazu müsste man jetzt den Autor der Studie mal befragen bzw. selbst in der Studie nachlesen.
Außerdem geht es ja auch bei diesen 6 Monaten um Krippe. Also in der Krippe, wo das Personal wechselt (Urlaub, Krankheit, Teilzeit,...) kann das Kind nach 6 Monaten sicher an die Erzieherin gebunden sein...
Bei einer TPP ist das evtl anders?!
Wir haben übrigens sehr oft den geforderten Schlüssel hier, weil wir öfter zu zweit mit nur 5 Kindern arbeiten. Kostet die Eltern eben 6 € / Std. (abzgl. Förderung vom JA)
Das zahlen bei uns alle sehr gern, denn sie wissen, dass hier wg. Erkrankung fast nie zu ist und dass eben in solchen Situationen (Kotzlache wischen) eine zweite Person da ist.
Ich bin mittlerweile total überzeugt von unserem Konzept. Das wäre super, wenn das mal "erlaubt" würde!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2014, 06:20 
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Registriert: Mi 7. Dez 2011, 12:42
Beiträge: 1093
Hase, ich finde es aus pädagogischer Sicht okay, dass ihr nur 2 Kinder unter 2 betreuen dürft. Finanziell würde sich das hier für niemanden rechnen. Hier bereuen wir hauptsächlich Kinder unter 2. Ab 2,5 müssen sie ja in den Kindergarten...

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Zeit online: Das Krippenrisiko
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2014, 22:27 
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Registriert: Di 15. Jul 2008, 22:37
Beiträge: 1359
Bei uns in Bayern würden sie niemals solche Vorgaben machen - schon alleine deswegen nicht, weil sie uns dann besser bezahlen müssten. 2 unter 2, dann sind 3 über 3 Jahre, und für die sollen wir nach den neuesten Vorgaben bald nur noch glatte 3 Euro bekommen - inkl. Essensgeld, Zuzahlung verboten.
Betreue ich dazu meine Enkelkinder als Ü3 - dann bin ich als Verwandte auch noch deutlich unter den 3 Euro.

Bei uns im Landkreis werden die GTP's stark gefördert - also Großgruppen mit 8-10 Kindern, egal welchen Alters, und 2 Tagesmüttern, in angemieteten gemeindlichen Räumen. Das sind so richtige Minikrippen light, so nenne ich sie mal. Die Tagesmütter dürfen auch Teilzeit im Team arbeiten, also gehen auch 4 verschiedene TM in der WOche, nur auf dasselbe Kind dürfen nur 3 TM kommen. Das heißt aber, dass hier auch in der Tagespflege sich 3 Bezugspersonen pro Kind abwechseln können, egal wie jung das Kind ist. Das beobachte ich ehrlich gesagt sehr kritisch, so beliebt dieses Modell auch bei den Eltern ist.

LG Räuberfrau


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