Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Alles zum Thema Tagespflege

Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Rolf » Fr 30. Jan 2009, 14:26

Hallo Strandkörbchen,
das ist alles eine Verhandlungssache! Verfügen die Eltern noch über Großeltern, die mal einspringen können, sieht die Sache doch ganz anders aus, als bspw. bei einer Alleinerziehenden, die niemanden hat und sich wirklich nur schwer frei machen kann.
Außerdem, wenn man mit der Pauschalen arbeitet, geht es ja in erster Linie darum, dass beide Seiten für jeden Monat eine feste Größe haben. Ob die Krankheitsstunden da nun bezahlt werden oder nicht ist ja dann auch letztendlich eine Frage des allgemeinen Stundensatzes, den Du nimmst.
Wir haben den Eltern immer vorgerechnet, dass diese Zeiten nicht berechnet werden und dafür der Stundensatz etwas höher ist und für die Pauschale die Jahreskosten einfach auf einen Monat herunter gerechnet werden. Und genau so rechnet auch unser Pauschalrechner, wenn man das Häkchen für "Urlaubs- bzw. Krankheitstage werden bezahlt" weg lässt. Wir hatten uns immer mit den Eltern darauf verständigt, dass 10 Krankheitstage des Kindes durch bezahlt werden und danach anteilig das Honorar gekürzt wird. 10 Tage erhält übrigens lt. BGB ein Arbeitnehmer an unbezahlten Sonderurlaub zur Pflege seines kranken Kindes unter 12 Jahren. Ich glaube der Tarif des öffentlichen Dienstes sieht hier sogar ein paar bezahlte Tage für vor. Damit haben wir diese Regelung unseren Eltern immer recht erfolgreich begründen können.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Doreen » Fr 30. Jan 2009, 14:53

Hallo Ihr Lieben,

da ich keine Kinder privat betreue - dass würde sich in meiner Region nicht lohnen - arbeite ich auch nicht mit Pauschalen. Meine Kinder kommen grundsätzlich vom Jugendamt.

Mein Urlaub, Fortbildung etc. sind grundsätzlich bezahlte Tage. Wie in der Einrichtung ja auch.

Ist ein Tageskind krank, erhalte ich trotzdem die Fehltage bezahlt. Ich halte doch schließlich einen Platz belegt für das kranke Kind. Da würde ich nie auf mein Geld verzichten. Allerdings kommt es hier auf die Dauer der Erkrankung an. Bisher war es lediglich mal eine Woche. Und da denke ich, sollen die Eltern ruhig bezahlen.

Da der Fall einer längeren Erkrankung des Tageskindes- z. B. mehr als 3 Wochen - bei mir noch nicht eingetreten ist, habe ich mir darüber auch noch gar keine Gedanken gemacht. Aber das sollte ich wohl jetzt auch noch in Angriff nehmen. Außerdem müsste ich dann ja auch mit dem Jugendamt in Kontakt treten, oder nicht? Irgendwann kann man doch die Bezahlung eines Pflegeplatzes nicht mehr rechtfertigen, wenn das Kind tatsächlich länger als 3 Wochen schon nicht mehr in der Tagespflege war - denke ich.

Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Vertrag so was von voll ist, mit Regelungen und Bestimmungen, dass ich es fast nachvollziehen kann, wenn Eltern am Ende gar nicht mehr wissen, was sie da unterschreiben.

Übrigens: selbst wenn ich den Eltern einräumen würde, auf Geld zu verzichten - während meines Urlaubes, das eigentliche Problem - nämlich die Unterbringung des Kindes- wäre damit ja auch nicht gelöst.

Im Übrigen betreue ich auch im kranken Zustand, immer in der Hoffnung, dass Eltern das irgendwie merken und darauf reagieren...Ihr wisst ja, gerade in der Tagespflege stirbt die Hoffnung immer zuletzt...

Sollte es aber wirklich gar nicht mehr gehen, gebe ich eine Ersatztagesmutter an, die ich dann von den bereits gezahlten Betreuungsgeldern bezahle. Lehnen die Eltern die Ersatztagesmutter ab, zahlen sie weiter an mich.

Heute denke ich auch, dass ich vielleicht etwas zu früh mit der Tagespflege begonnen habe, mein Kind war damals 2 Jahre alt. Aber vom Grundsatz her war oder sollte die Tagespflege doch z. B. auch gerade etwas für Mütter in der Elternzeit sein, oder?

Trotz meiner Überlegungen, habe ich mich dazu entschieden, 5 bezahlte Krankentage mit meinem Jungen in den Betreuungsvertrag mit aufzunehmen. Die Praxis wird zeigen, ob es tatsächlich funktioniert.

Liebe Grüße

Doreen
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Rolf » Fr 30. Jan 2009, 17:29

Doreen hat geschrieben:Irgendwann kann man doch die Bezahlung eines Pflegeplatzes nicht mehr rechtfertigen, wenn das Kind tatsächlich länger als 3 Wochen schon nicht mehr in der Tagespflege war - denke ich.

Das könnte man auch anders sehen: schließlich hältst Du ja einen ganzen Platz Deines bescheidenen Kontingents frei für diese Zeit! Aus Unternehmersicht (und schließlich bist Du das als Selbstständige ja) müsste es eigentlich heißen, dass man es nicht rechtfertigen kann, dass Du wegen der langen Krankheit einen Verdienstausfall hast. Gut, bei Privatzahlern lassen sich wenigstens ein paar Tage rechtfertigen, danach muss logischerweise die Bezahlung reduziert werden. Aber gegenüber der Behörde, also dem Jugendamt, würde ich nie so argumentieren wie Du, sondern darauf bestehen, dass das Jugendamt entweder durchzahlt, oder für die Zeit ein anderes Kind schickt (was natürlich kaum möglich ist, was wiederum nicht Dein Problem sein muss).
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Kathi » Fr 30. Jan 2009, 20:21

So sehe ich es auch Rolf und eigentlich klappts auch.

Ich komme auch aus Doreens Ecke. Wir betreuen alle Jugendamtkinder ( es gibt einfach keine Privatzahler mehr, alle zahlen nur einen geringen Elternbeitrag) und da wäre es überhaupt nicht möglich ständig hin und her zu rechnen, wenn ein Kind krank wird. Unser Geld ist pauschal berechnet und so gering, dass es immer gezahlt wird, im Urlaub und auch bei Krankheit des Kindes. Wie es abläuft, wenn wir selber oder unsere Kinder krank sind, ist Verhandlungssache. Früher stand in den JA Verträgen, 6 Tage pro Krankheit läuft die Bezahlung weiter. Vorher bekamen die Eltern auch keinen Ersatz, mußte ja erst mal was gefunden werden. Jetzt steht nichts mehr drin und ich mache sowieso meine eigenen Verträge. Wir vereinbaren immer für eine Woche pro Krankheit eine Weiterbezahlung, für die Eltern sind das 5€ pro Tag und da habe ich kein schlechtes Gewissen. Außerdem bin ich ja nur sehr selten krank, wie jetzt grad "schnief" "hust".

Wenn jemand bar, 5€ die Stunde zahlt, nun, dann denk ich wär es zu heftig. Aber bei 5€ pro Tag!?
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon utibothe » Do 22. Okt 2009, 10:57

Ich muß dies Thema nochmal aufnehmen.
Gestern wurde unsere Tochter nachts (wann sonst?) so krank, 39,6 Fieber, Übelkeit, Durchfall, Schwindel usw, dass wir sie nicht einfach so in ihrem Bett liegenlassen konnten und ich betreue fröhlich 3 Kinder dabei. Außerdem wollten wir gerne mit ihr zum Arzt. Also ist mein Mann los mit ihr, das 1. Mal in 9,5 Jahren, dass er deshalb zu Hause bleibt. Nun gibt es ja die Möglichkeit für Angestellte, 10 Tage Krankheit bei Kindern zu nehmen. Eben rief ich bei der Krankenkasse an, hier die Antwort:
"Das müssen wir erst prüfen, ob dieser Anspruch bei Ihnen besteht. Schließlich sind sie ja zu Hause. Belegen Sie uns doch bitte schriftlich, dass Sie Ihr Kind nicht betreuen konnten.! Dann muß Ihr Mann eben für den Tag Urlaub nehmen!"
Da bin ich fast sehr unhöflich geworden, habe es mir aber verkniffen. Also, wie soll ich belegen, dass ich mein Kind nicht gut versorgen kann, wenn 3 Kids im Alter von 1 - 2 Jahren hier rumhüpfen? Soll ich mir von den Eltern unterschreiben lassen, dass sie nicht aufpassen konnten auf ihre Kinder, und somit auf die Tagesmutter angewiesen waren?
Die spinnen doch bei der KK !!!

Sorry, mußte mal meckern!
(Wir haben es jetzt mit der Fa. meines Mannes geregelt. Er ist einfach später hingefahren, als hier etwas Ruhe einkehrte. Chef zeigte Verständnis!)
Viele Grüße


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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Rolf » Do 22. Okt 2009, 11:35

Hallo utibothe,
das ist eigentlich nicht Sache der Krankenkasse, sondern des Tarif- bzw. Arbeitsvertrages Deines Mannes. Ich selbst bin Angestellter beim Öffentlichen Dienst und habe so etwas auch vor vielen Jahren schon mal durchexerziert. Da ging es um ein paar Tage, wo Steffi ins Krankenhaus musste und ich in der Zeit für unsere Kinder sorgen musste. Es gibt, bei Kindern unter 12 Jahren und wenn sie sonst niemand betreuen kann, lt. Tarifvertrag des ÖD ein paar Tage bezahlten Sonderurlaub, den man beantragen kann. Ich glaube es waren 5 Tage pro Jahr damals. Keine Ahnung, wie viele es heute sind. Es muss jedoch vom Arzt ein Attest vorliegen, woraus hervor geht, dass die Mutter außerstande ist die Kinder selbst zu versorgen. Es gehen auch mehr als diese 5 Tage, die werden dann jedoch nicht durchgezahlt und ganz wichtig, die werden tatsächlich auch von der Rente abgezogen. Also alles in Allem ein ziemlicher Aufwand der sich für einen Tag ohnehin nicht lohnt. Da hilft meist einfach die Frage beim Chef und wenn es nicht all zu häufig vorkommt, gibt es da auch meist recht einvernehmliche Lösungen. Wenn der Tagespflegebetrieb bei uns trotz Krankheit von Steffi weiterlaufen musste, habe ich mir sowieso Urlaub genommen um die Betreuung der Racker zu übernehmen, weil mir das viel zu Heikel war. Denn den Sonderurlaub gibt es ja eigentlich nur für die Betreuung der eigenen Kinder und nicht der Tageskinder.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Doreen » Do 22. Okt 2009, 12:56

Hallo Utibothe,

genau dasselbe habe ich auch erlebt.

Es war vor 2 Jahren. Unser Sohn war heftig krank - das Übliche wieder - Magen-Darm und hohes Fieber.

Genau wie bei Dir sagte die Krankenkasse, mein Mann könne sich nicht mit unserem Sohn krankschreiben lassen. Der Anspruch wäre nicht gegeben, da ich zu Hause bin und die Betreuung übernehmen könnte. Die Dame am Telefon tat sogar etwas empört: wie, Sie sind auch noch Tagesmutter - na dann können sie doch erst Recht Ihr eigenes Kind betreuen...

Ich habe mich dann hingesetzt und schriftlich ganz klar und deutlich mit Beispielen den Tagespflegealltag mit eigenem kranken Kind beschrieben und darum gebeten, die Angelegenheit nocheinmal zu überprüfen. Faxte das Schreiben an die KK und telefonierte danach nochmal mit denen.

Es klappte...Mein Mann ließ sich am nächsten Tag mit unserem Kind krankschreiben, die Kasse zahlte und ich konnte mich in Ruhe wieder um meine Tageskinder kümmern.

Aber was sind schon 10 Krankentage im Leben eines Kleinkindes? Bei uns sind die meisten schon im ersten Vierteljahr genommen und dann beginnt der Stress so richtig.

Liebe Grüße

Doreen
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Rolf » Do 22. Okt 2009, 13:50

Sorry, ja das sind ja ganz andere Vorraussetzungen. Bei uns ging es damals nicht darum, dass unser Kind krank war, sondern darum, dass Steffi wegen Krankheit weder die eigenen und erstrecht nicht die Tageskinder betreuen konnte. Da war ich im falschen Film! Sorry!

Der Hinweis von Dir Doreen ist klasse und zeigtauf welchen Spielraum die Krankenkassen tatsächlich haben und sollte ermuntern in dieser Situation nicht locker zu lassen.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon motschekiepchen » Do 22. Okt 2009, 19:13

Ich muß jetzt auch mal meinen Senf dazugeben, auch wenn ich dabei manchen auf den Schlips trete.
Bevor man sich selbstständig macht, sollte man es sich seeeehr überlegen, ob es mit einem oder mehreren Kleinkindern überhaupt machbar ist. 12 Infekte im Jahr sind völlig normal. Ohne eine zuverlässige starke Hilfe ist es einfach nicht machbar. Ich hatte zum Glück meine Eltern, welche im Krankheitsfall entweder eines meiner Kinder betreuten, oder die Arbeit in meinem Geschäft übernahmen. Und das in Anspruch zu nehmen, fiel jedesmal verd...... schwer. Wenn ich mir heute vorstelle, neben meinen 4 Takis noch eigene kleine Kinder zu haben welche krank sind, würde ich die Tagespflege nicht machen. Jedenfalls nicht mit 4 Vollzeitkindern. Stundenweise o.K.
Ich bin froh, dass die Tagespflege jetzt endlich aus diesen "Hausfrauenmythos" aufsteigt. Es ist eben nicht diese Nebenbeibetreuung zu Hause. Und wenn die eigenen Kinder krank werden, bekommt man es eben nicht bezahlt und Krankengeld gibt es eben auch nicht (als gesetzlich Versicherte gibt es bezahlte Kinderkrankheitstage). Und wie in jeder anderen Selbstständigkeit verliert man Auftraggeber, wenn man nicht ständig am Ball bleibt(eben bei Krankheit)
Alle die hier mitlesen und vorhaben Tagespflegeperson zu werden! Bedenkt, das immer etwas dazwischenkommen kann. Mit Kleinkindern ist die Gefahr besonders groß!!! :(
Liebe Grüße von Gela
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon utibothe » Do 22. Okt 2009, 19:26

Es ist für mich auch völlig o.k., dass ich selber keine Krankheitstage für mein Kind in Anspruch nehmen darf und auch selber kein Krankengeld bekommme. Das ist nicht mein Anliegen. (Darüber war ich auch vor Beginn meiner Tätigkeit informiert!)
Mir gefällt nicht, dass mein Mann, der Vater meiner Tochter, nicht einen Tag zu Hause bleiben darf, um sich um das kranke Kind zu kümmern. Nur weil ich ja zu Hause bin. Immerhin bin ich auch berufstätig, allerdings in den Augen der KK zu Hause und "nur" mit Kinderbetreuung beschäftigt. Da kommt es halt auf eins mehr oder weniger nicht an. Auf meine Frage, wie ich denn mit den ganzen Kindern dann zum Arzt sollte, konnte der junge Mann der KK auch nicht antworten. Wäre ich irgendwo im Büro, könnte anstandslos jeder von uns diese Tage in Anspruch nehmen.
Viele Grüße


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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Bullerbü » Do 22. Okt 2009, 19:49

Als ich mit der Tagespflege angefangen habe,war unsere Älteste 2 Jahre alt.Die anderen drei sind in der Zeit danach geboren.Zum Glück bin ich selber nie mehr als 1 -2 Tage krank gewesen.Meine Kinder habe ich alle auch krankheitsmäßig mit versorgt und nie einen Gedanken daran verschwendet,dass mein Mann sich frei nehmen könnte.
Wie hat das nur alles funktioniert?
Heute würde ich da auch anders reagieren und ich finde es richtig, wenn man als Tagesmutter darauf besteht, aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit das eigene Kind nicht betreuen zu können.Dies zeigt, dass das Selbstbewußtsein der TPP steigt und das ist gut so.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon motschekiepchen » Do 22. Okt 2009, 20:09

Soviel wie ich weiss, liegt es an dem Tarif. Als ich selbstständig war, war ich auch freiwillig versichert und hatte einen Tarif gewählt, wo ich keinen Anspruch auf Krankentagegeld bei Erkrankung der Kinder hatte.
Was ich nicht verstehe ist, dein Mann bekommt die 10 Tage und du nicht? Das finde ich auch unverschämt. Entweder habe ich den Anspruch oder nicht. Ist doch völlig schnuppe wo und wie ich arbeite. Das geht die doch nix an.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon utibothe » Do 22. Okt 2009, 20:55

@ Gela. Das ist ja gerade das Problem. Mein Mann bekommt die Tage nicht, weil ich eben zu Hause arbeite ! Ich soll das Kind nebenbei mitbetreuen!
Viele Grüße


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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon motschekiepchen » Do 22. Okt 2009, 21:20

Na denen würde ich aber was erzählen. Dein Mann stehen 10 Tage zu. Sein Kind ist krank und er hat einen dementsprechenden Krankenschein. Was du machst geht da wohl keinen was an. Ne, ich fass es nicht.
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Re: Krankentage mit Kind - Wieviele stehen zu?

Beitragvon Tagesmutter Marion » Do 22. Okt 2009, 21:40

...oder aber dein Mann meldet sich das nächste Mal einfach selber Krank - ohne große Diskussion, ohne Erklärung und ohne Aufregung :angle:
Zack-Bum, so geht es auch :|
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